• USA gestehen Ausnahmen bei Anti-Iran-Sanktionen ein

Washington (Fars) - Der US-Sonderbeauftragte für den Iran hat bestätigt, sein Land habe einige Staaten von den Öl-Sanktionen gegen Teheran ausnehmen müssen.

In einem Gespräch mit dem israelischen TV-Sender i24news sagte Brian Hook auf die Frage der Ausnahmeregelung für einige Ölkäufer: "Wir mussten rund acht Ländern Ausnahmen gewähren, weil wir nicht wollten, dass die Ölpreise auf bis zu 90 und 100 US-Dollar pro Barrel ansteigen.

An einer weiteren Stelle seiner Behauptungen betonte der US-Iran-Gesandte, der Zweck der Sanktionen bestehe nicht darin, die iranischen Bürger zu treffen. Laut Hook seien Lebens- und Arzneimittel sowie landwirtschaftliche Produkte von den Sanktionen ausgenommen.

Am 8. Mai war US-Präsident Donald Trump einseitig und unter Verletzung seiner Verpflichtungen aus dem Atomabkommen (JCPOA) ausgestiegen. Gleichzeitig kündigte er die Wiedereinführung der anti-iranischen Nuklearsanktionen innerhalb von 90 bzw. 180 Tagen an, die dem JCPOA gemäß ausgesetzt worden waren.

Die erste Runde der anti-iranischen Sanktionen war am siebten August zum Greifen gekommen, die zweite Sanktionsrunde trat am 5. November in Kraft.

Von ihrem Vorhaben, die Ölexporte Irans auf Null zu senken, war die US-Regierung bereits zurückgetreten. Nun erteilt sie darüber hinaus eine Ausnahmeregelung für acht Käufer des iranischen Öls.

 

Nov 15, 2018 11:50 Europe/Berlin
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