Apr 24, 2019 09:38 Europe/Berlin
  • UN-Generalversammlung gegen einseitige Sanktionen

New York (IRNA) - Die Präsidentin der UN-Generalversammlung hat ihr Nicht-Einverständnis bezüglich jeglicher einseitiger Wirtschafts- und Finanzsanktionen jedes Landes gegen andere Länder erklärt.

Wie Monica Grayley, die Sprecherin der Präsidentin der UN-Generalversammlung am Dienstag der Nachrichtenagentur IRNA sagte, sei María Fernanda Espinosa der Meinung, dass diese Maßnahmen die Freiheit und den freien Handel einschränkten.

Sie wies auf die einseitige Entscheidung der USA gegen den iranischen Ölexport hin und fügte hinzu, die Präsidentin der UN-Generalversammlung sei insgesamt gegen jegliche einseitige Wirtschafts- und Finanzsanktionen sowie andere Maßnahmen, die im Widerspruch zu den internationalen Gesetzen und zur UN-Charta stehen."

Die Präsidentin der UN-Generalversammlung sei der Meinung, dass jede Differenz durch Verhandlungen und Gespräche gelöst werden könne, erklärte sie weiter.

Der Sprecher des UN-Generalsekretärs Stephane Dujjaric antwortetet auf die Frage des IRNA-Reporters bezüglich der einseitigen US-Sanktionen, Multilateralismus sei erste Priorität des UN-Generalsekretärs.

US-Außenminister Mike Pompeo hat nach der Bekanntgabe, dass die US-Regierung die Ausnahmegenehmigungen für iranische Ölkunden ab Mai 2019 nicht mehr verlängere, bei einer Pressekonferenz behauptet, dass Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate versprochen hätten, den dadurch entstehenden Ölmangel auf dem Weltmarkt auszugleichen.

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