• Ajatollah Khamenei anlässlich des 15. Schabans und Tag des Arbeiters

Ajatollah Khamenei zu den Arbeitern: Wenn man sieht wie gut die im Inland hergestellten Produkte sind, muss man sich wirklich vor den inländischen Arbeitskräften verbeugen.

Der erste Mai  wird im Iran wie in anderen Ländern  als internationaler Tag des Arbeiters begangen. Es ist eine Gelegenheit, um die Mühen derjenigen Bürger eines Landes zu würdigen, die für die Wirtschaft eine bedeutende Rolle spielen. 

                               

Im Iraner sind  die Arbeiter nicht nur für die Wirtschaft sondern auch in sozialen und politischen Angelegenheiten tätig.  Anlässlich des Tages des Arbeiters trafen sich am 1. Mai viele  Vertreter dieser Gesellschaftsschicht  mit dem Revolutionsoberhaupt. In seiner Rede würdigte er natürlich ihre Mühen und sprach über ihre Angelegenheiten. Da aber dieses Jahr der Tag der Arbeiter  auch in den religiösen Monat Schaaban und einen Tag vor den Jahrestag der Geburt des erwarteten Imam der Zeit  fiel, hat Ajatollah Khamenei auch über dieses Thema gesprochen. 

Ajatollah Khamenei begrüßt die versammelten Arbeiter

 

 

Der 15. Schaaban, der dieses Jahr am Mittwoch, dem  zweiten Mai gefeiert wurde, ist  der Jahrestag der Geburt des Imam Mahdi (Gott möge sein Erscheinen beschleunigen). Über ihn hat der Prophet des Islams (Gottes Segen sei auf ihm und Friede seinem Hause) gesagt, dass er mit seiner Revolution und seiner Weltregierung überall Gerechtigkeit herstellen wird.  Ajatollah Khamenei nannte diesen Tag den Tag der Zukunftshoffnung und erklärte:  „Der 15. Schaaban ist Symbol der Hoffnung in die Zukunft. Es kann sein, dass sich nicht alle unsere Hoffnungen erfüllen, aber die Hoffnung auf eine endgültige Reform durch den Statthalter Gottes, den Imam der Zeit, ist eine Hoffnung, die in Erfüllung gehen wird ... Das ist unumstößliche Verheißung Gottes.“

Dann richtete er sich mit folgenden Worten an alle Bürger und besonders an die Arbeiter und sagte in Bezug auf die strahlende Zukunft, die mit dem Erscheinen des Hadhrat-i Mahdi eintreten wird: „Meine Lieben! Ihr jungen Leute und ihr werten Arbeiter!  Wisst die Hoffnung zu schätzen, bewahrt sie in euren Herzen, die Hoffnung darauf, dass sich das finstere und verzerrte Gesicht der Welt, welche heute der Vorherrschaft der Großmächte unterworfen ist, ändern wird. Wisset und seid euch sicher, dass sich die Situation ändern wird. Seid euch sicher, dass die Atmosphäre von Unrecht und Gewalt, welche ihr heute auf der Welt beobachtet, die Atmosphäre aus Tyrannei, Schmähung, Verrat und Boshaftigkeit - deren Manifestation die Anführer der USA und die zionistischen Führer und andere auch mehr oder weniger - sind, dass diese Situation zweifelsohne sich ändern wird.  Dies ist die Hoffnung, die wir hegen. Wir müssen etwas dazu beisteuern. Wir müssen Gott bitten und uns selber auch   anstrengen, dass dieser Tag (des Erscheinens von Hadhrat-i) Mahdi früher eintritt  und bald sein wird - so Gott will!“

 

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei sprach über die Bedeutung des gesegneten Monats Schaban und sagte: „Der Monat Schaban ist von Beginn bis zum Ende ein Fest - so wie der Monat Ramadan.  Er ist das Fest der Freunde Gottes. Jeder Tag in diesem Monat, an dem es den Menschen gelingt, an der Läuterung seines Ichs  und der Erleuchtung seines Herzens zu arbeiten, ist ein wertvoller Tag und ein Festtag.  Der Monat Schaban ist ein Monat für solche Gelegenheiten.  Vom ersten bis zum letzten Tag.  Die Bitte um Vergebung und Bittgebete, der Pilgerbesuch aus der Nähe und Ferne,  die Gottergebenheit und das Lesen im Koran in diesem Monat sowie das Verrichten des Ritualgebetes - sind alles Gelegenheiten.“ Ajatollah Khamenei betonte, dass dieses Gott-Dienen und die Reinigung des Herzen notwendig sind, um ein besseres Leben zu erreichen. Er erläuterte, dass materieller und technologischer Fortschritt  alleine der Menschheit nicht zum Glück verhelfen und fuhr fort: „Wir müssen also etwas tun, um die Welt aufzubauen und zu kultivieren. Daran besteht kein Zweifel. Aber  wir müssen uns auch um  die Kultivierung des Herzens  bemühen. ... Mit einem kultivierten Herzen können wir eine gute Welt schaffen. Man kann mit einem nicht kultivierten Herzen, das schmutzig und sündig ist, die Technologie weiterentwickeln, aber es wird keine schöne Welt sein, sondern eine bittere Welt, in der Ungerechtigkeit herrscht.  Eine schöne Welt wird dann verwirklicht , falls diejenigen, die Entschlüsse fassen, die Maßnahmen ergreifen, und handeln und falls -wenn   möglich -  alle  Menschen kultivierte Herzen und erleuchtete Herzen haben.“  

 

 

In seiner Ansprache vor den versammelten Arbeiter hob Ajatollah Khamenei die Bedeutung der Menschenkräfte und des Arbeiters hervor und sagte:  „Die menschliche Kräfte sind das größte Vermögen jeden Landes d.h. die Existenz von Arbeitern, Industriedesignern, Ingenieuren - diejenigen die in der Herstellung in allen Bereichen des Landes tätig sind: Ihr Wert liegt für das Land um ein Vielfaches höher als die unterirdischen Ressourcen, als Gold und Erdöl und Edelsteine und ähnliches. Dieses Vermögen ist es, welches ein Land aufblühen lassen kann."  Er bezeichnete die Arbeitergesellschaft im Iran als eine Schicht mit aufrichtigen Herzen, gläubig und ehrlich und tüchtig, die nicht nur in den Fabriken, sondern auch für den Sieg der Islamischen Revolution und die Wahrung dieser Revolution viel geleistet haben. Er sagte:  „Als sich die Arbeiter nach dem Sieg der Revolution   in Bewegung setzten,  einen neuen Eifer entwickelten und hinsichtlich Quantität und Qualität Fortschritte machen, habt ihr gesehen, dass der Durchschnitt der Fähigkeiten und Stärken  des iranischen Arbeiters über dem Weltdurchschnitt liegt." 

 

Das Revolutionsoberhaupt hatte einen Tag vor seinem Treffen mit den Arbeitern  eine Ausstellung für die iranischen Produkte besichtigt.  Er sagte über die Qualität der ausgestellten Industrieerzeugnisse: „Die geschickte Hand des iranischen Arbeiters muss man wirklich küssen. Man muss euch die Hände küssen. Alle die qualitativ wertvollen inländischen Produkte und dies trotz der vielen Probleme die wir haben, diese Sanktionen, welche die Einfuhr von Rohstoffen und von modernen Maschinen verhindern und  alle möglichen Schwierigkeiten, die die arroganten Mächte der Welt auf den Weg legen: Wenn man die inländischen Erzeugnisse betrachtet,  wundert man sich wie gut sie sind!   Der Mensch muss sich wirklich vor der Arbeiterkraft im Inland verbeugen ... Ja! Die Unterstützung der iranischen Waren ist die Unterstützung dieser Arbeiter, d.h. Unterstützung der Arbeitskräfte und Unterstützung der Produktion. ... Sowohl die Bürger als auch die Regierung müssen Unterstützung leisten. ...“

Das Revolutionsoberhaupt   wies darauf hin, dass die Unterstützung für die Inlandsproduktion zu einem Aufschwung der Industriewerke und dadurch auch zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit führt. Er fügte hinzu:  Wir möchten unsere Kinder und Jugendliche und unsere Arbeiter dazu bringen, aktiv zu sein. Wir wollen sie beschäftigen und sie vor den Schäden der Arbeitslosigkeiten retten. Arbeitslosigkeit ist sehr schädlich und hat soziale Schäden zur Folge. Sie schadet auch der Sicherheit und Moral.  ... Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit  ist unbedingt nötig und der Weg dahin ist die Unterstützung iranischer Ware."

Ajatollah Khamenei betonte aber wieder, dass diese Unterstützung nicht gleichzusetzen sei mit dem Abbruch der Wirtschaftsbeziehungen zu anderen Ländern. Es sei allerdings falsch, sich auf das Ausland zu stützen. 

 

Ajatollah Khamenei sagte auch, die Bemühungen um eine Steigerung der Inlandsproduktion und ihre Unterstützung werde ebenso dadurch notwendig, dass man sich im Wirtschaftskrieg , den die USA gegen die Islamische Republik Iran führt, wehren muss. Er sagte: „ Die Amerikaner wissen, dass sie in Schwierigkeiten geraten werden, wenn sie  militärisch vorgehen. Sie werden uns natürlich mit einem solchen Vorgehen einen Schlag versetzen, aber sie selber werden das Vielfache davon an Schlägen einstecken müssen. Das haben sie begriffen. Der Wirtschaftskrieg und der Krieg auf kultureller Ebene und ähnliches sind andere Wege, die sie gefunden haben. Das Kulturelle ist ein Thema für sich. Unseren Feinden geht es heute um den wirtschaftlichen Krieg. Das Büro für den US-Krieg gegen uns ist das US-Schatzamt, nämlich ihr Wirtschafts- und Finanzministerium.  - Nun was ist der Weg um sich in einem  Wirtschaftskrieg zu wehren? Der Weg besteht darin, dass wir uns um unsere Wirtschaft kümmern."

Dann verwies Revolutionsführer Ajatollah Khamenei auf eine weitere Verschwörung der USA gegen die Islamische Republik Iran, nämlich dass sie einige  fremdabhängige und totalitäre Regimes in der Region wie Saudi Arabien, zur Konfrontation mit Iran provozieren. Er erklärte über die Gründe der US-Regierung für dieses Vorgehen:  „Die Amerikaner sagen, dass sie einen Krieg zwischen den Muslimen in Gang setzen wollen.  Zu ihren Plänen gehört, solche Länder aufzumuntern und aufzustacheln ... für die Konfrontation und den Frontalangriff  gegen die Islamische Republik.  Wenn jene Leute vernünftig sind, dürfen sie sich nicht vom Feind reinlegen lassen. Wenn sie einen Direktkampf mit der Islamischen Republik beginnen, werden sie mit Sicherheit Schaden und eine Niederlage erleiden. Die Amerikaner wollen auch, dass diese Länder selber  die Unkosten für die Bekämpfung der islamisch-republikanischen Staatsordnung und der starken iranischen Nation übernehmen. Sie wollen  den Kostenaufwand dafür solchen Regimes in der Region aufhalsen.“

 

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei betonte:

„Den Amerikanern geht es darum, Unsicherheit zu erzeugen. Überall wo sie in diesen Jahren ihren Fuß hingesetzt haben, haben sie Unsicherheit hervorgerufen. In Westasien, wo wir uns befinden, oder an andren Orten: überall wo sie ankamen haben sie Unsicherheit gestiftet:  Sie haben entweder einen Bürgerkrieg oder Brudermord entfacht. Sie haben der Bevölkerung überall wo sie hinkamen Unglück beschert.“

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei  sagte als Antwort  auf die  Drohungen der USA, die Präsenz Irans in Westasien einschränken zu wollen, unmissverständlich:

„Wegen dieser Herstellung von Unsicherheit  muss die Gegenwart der USA in Westasien aufhören. Sie müssen diese Region verlassen. Es sind die USA, die hier keinen Zugang mehr finden dürfen, und nicht die Islamische Republik. Die Republik Iran: Das sind wir. Wir leben hier, der Persische Golf ist unser Haus und Westasien ist unser Haus. Hier ist  unser Zuhause. Ihr aber seid Fremde. Ihr kommt von weither und verfolgt böswillige Absichten. Ihr wollt Zwietracht stiften. Wer gehen muss, seid ihr. Wisset, dass die Amerikaner und alle anderen, die wie sie sind, aus der Region verbannt werden.“  

 

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Mai 08, 2018 00:37 Europe/Berlin
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