Feb 06, 2019 12:32 Europe/Berlin
  • Der Koran auf dem Schauplatz der Islamischen Revolution   

Die Revolution, die am 22. Bahman 1357 - 11. Februar 1979 im Iran unter Anführung von Imam Chomeini (rh) siegte,  basiert auf einem besonderen politischen Denken, welches aus dem islamischen und korankonformen Gedankengut hervorgeht.

 

 

 

Jede Revolution  basiert auf einer Denkweise. Diese Denkweise ist ihr theoretischer und geistiger Rückhalt.  Wie die Geschichte der großen Revolutionen auf der Welt zeigt, muss vor jeder Revolution eine neue Denkschule entstehen, die sich von der bestehenden Ordnung abkehrt, die Position des Menschen in der Gesellschaft definiert und den Entwurf zu einer  optimalen politischen und gesellschaftlichen Ordnung vorlegt, um diese entsprechend  nach dem Sieg aufzubauen.

 

Die Islamische Revolution im Iran,  die am 11. Februar 1979 unter Anführung von Imam Chomeini (r.h) siegte,  basiert auf einer besonderen politischen Denkweise. Ihr Rückhalt ist die Denkweise gemäß Islam und Koran. Der Koran ist die wichtigste Quelle für Islamwissen. Zusammen mit anderen Quellen, die islamisches Wissen beinhalten, findet der Koran nicht nur im persönlichen Leben jedes Einzelnen und bei den gottesdienstlichen Handlungen Verwendung, sondern er legt auch einen Rahmen für politische und gesellschaftliche Fragen fest.  Die revolutionäre Bewegung der iranischen Nation gegen das Willkürregime des Schahs und die Diktatur der Pahlavie-Familie begann inspiriert von den Lehren des Islams.  Im Vers 11 der Sure 13 (Rad) heißt es an einer Stelle: 

: «...إنَّ اللهَ لا یُغَیِّرُ ما بِقَومٍ حَتّى یُغَیِّروا ما بِأنفُسِهِم...‏»...

 

„...Allah ändert nicht den Zustand eines Volkes, bis sie das ändern, was in ihnen selbst ist. ...“

 

                           

 

Die Islamische Revolution im Iran kann als Bewegung der Rückkehr zum Koran bezeichnet werden. Diese Bewegung ist vor allen Dingen durch die Wegweisungen des Heiligen Korans charakterisiert.  Die erneute Zuwendung  zum Koran hat zur Folge, dass die Muslime, inspiriert von den Lehren des Islams sich sowohl gegen den Imperialismus und die Fremdherrschaft erheben als auch gegen die Diktatur im Inland. Dieser Kampf lässt sie erstarken, verleiht ihnen  Ansehen und vor allen Dingen bringt er sie in eine größere Nähe zu Gott, dem Allerhöchsten.

Im Vers 7 der Sure 47 (Muhammad -Gottes Segen sei auf ihm und Friede seinem Hause) lesen wir:

 

 

؛ «یَا أَیُّهَا الَّذِینَ آمَنُوا إِن تَنصُرُوا اللَّهَ یَنصُرْکُمْ وَیُثَبِّتْ أَقْدَامَکُمْ»

 

„O die ihr glaubt, wenn ihr Allah(s Sache) helft, hilft Er euch und festigt eure Füße.“

 

Der überraschende Sieg der Islamischen Revolution im Iran ist ein anschauliches Beispiel für Gottes Beistand und die Frucht des opferbereiten Einsatzes der muslimischen Bevölkerung Irans zur Herstellung einer Regierung des Rechtes und der Gerechtigkeit im Sinne des Korans gewesen. Angeführt wurde diese gewaltige Bewegung von einem großartigen Mann, der ein ausgezeichneter Kenner des Korans war, nach ihm handelte und dem unterdrückten Volk den Geist des Glaubens und des Einsatzes auf dem Wege Gottes einhauchte. Er tat dies, damit  die religiösen und revolutionären Werte umgesetzt werden und die Stimme der koranischen Kultur auf der Welt erklingt und das Fundament für deren  universalen Herrschaft gelegt wird. Imam Chomeini hat seine Bewegung auf der Basis des Korans aufgebaut  und seine Vorstellungen beruhen auf der Inspiration durch den Koran. Er war unermüdlich bestrebt, durch Darlegung der Grundsätze des Korans für eine Regierung die Verwaltung der Gesellschaft nach diesen Grundsätzen zu orientieren. Über das Ziel seiner  Bewegung und Revolution hat er gesagt: „Wir wollen keine Regierung in dem Sinne, was die großen Mächten  darunter verstehen und auch keine Macht in dem Sinne. Wir streben ebensowenig eine Vorherrschaft an. Wir alle wollen dem Heiligen Koran und dem geliebten Islam folgen. Der Heilige Koran und der liebe Islam verwaltet alle unsere Angelegenheiten.“ (Sahifeh-e Nur, Bd. 15, S. 473)

  

 

 

Der Begründer der Islamischen Revolution hat unterstrichen, dass der Koran in allen Lebensbereichen präsent sein soll. Er war davon überzeugt, dass das Handeln nach den islamischen Geboten für die Politik, welche aus dem Koran hervorgehen, zur Erstarkung der Muslime führen wird. Er war davon überzeugt,  dass die muslimischen Regierungen und Völker heute nicht  Gefangene von arroganten Mächten wie den zionistischen und amerikanischen Aggressoren wären, wenn sie sich anstatt auf die   Hegemonialmächte auf den Islam gestützt und die erleuchtenden und rettenden Lehren des Korans angewendet hätten.

Imam Chomeini wollte nach dem Sieg der Islamischen Revolution die Muslime im Iran und auf der Welt zur Vertiefung in den Heiligen Koran – die göttliche Offenbarungsschrift –anregen.  Der muslimischen Gesellschaft drohen Abweichungen im Handeln und Denken, wenn ihre Mitglieder  nicht richtig  den Koran und seine vitalen Lehren kennen.  Daher wandten sich Volk und Regierung   nach dem Sieg der islamischen Revolution, getragen von der Suche nach Wahrheit und Freiheit, intensiver dem Heiligen Koran zu. Die allgemeinen Initiativen auf dem Gebiet des   Korans nahmen deutlich zu:  Aktivitäten wie von den Bürgern organisierte Koransitzungen, Koranwettbewerbe, die Ausbildung und Aussendung von Koranrezitatoren , die Herausgabe  von Koranexemplaren mit Übersetzungen und Koranunterricht in Moscheen und anderen  Einrichtungen u.Ä. Die islamisch-republikanische Staatsordnung hatte in den letzten 40 Jahren auf dem Gebiet von Koranaktivitäten und bei der Teilnahme  an internationalen Wettbewerben die Ehre, dass  ihre Teilnehmer circa 180 internationale Auszeichnungen erzielten.

                          

Die Islamische Revolution Iran hat mit ihren Devisen und ihren Zielen den Koran mitten ins Leben zurückgeholt – aus dem Privatbereich in die Gesellschaft - und sie ist zu einem wichtigen einflussreichen Phänomen in der heutigen Welt geworden. Der Koran, welcher die Grundlage der Islamischen Revolution bildet, hat mit der Botschaft, dass den Gläubigen und Rechtschaffenen Größe und Herrschaft zusteht, der Gesellschaft Erkenntnis verliehen. Die Feinde haben viel unternommen, um diese Quelle göttlicher Lehren ins schlechte Licht zu rücken, doch die Islamische Republik Iran konnte dank ihrer Beachtung des Korans und korankonformem Vorgehen inzwischen 40 Jahre gegenüber den imperialistischen Gewaltherrschern Widerstand leisten, gute Fortschritte erzielen. Sie konnte zunehmend erstarken und sich immer mehr festigen. In der heutigen Welt des Gott-Unglaubens und der Abhängigkeiten, ruft die Islamische Republik Iran  zum Glauben und zur Unabhängigkeit auf.

 

 

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