Hörerpostsendung am 08. Juli 2018 - Bismillaher rahmaner rahim - Die individuell verfassten Empfangsberichte – die typische Ausgestaltung dieser Dokumente, die zeigen, dass die Hörerfreunde unsere Sendungen gehört haben – das ist etwas ganz Besonderes und etwas Einzigartiges, dass mit dem Hobby des Kurzwellenempfangs möglich wird. Wir danken allen lieben Hörerfreunden, die wieder nach Berlin, nach Teheran sowie in die Mailbox geschrieben haben.

Und damit begrüßen wir Sie wieder herzlich zur heutigen Hörerpostsendung von IRIB-Parstoday in Teheran.

Das wir weiterhin gehört werden, dass zeigen immer wieder die Empfangsberichte, die in Berlin, Teheran oder der Mailbox eingehen. Danke, liebe Hörerfreunde dafür.

Aber neben den technischen Problemen gibt es auch saisonale und andere Gründe, die die Hobbyfreunde vom Kurzwellenhören abhalten könnten. Darauf bezog sich unser Hörerfreund Jörg-Clemens Hoffmann in seiner Mail:  

„Liebe deutsche Redaktion von IRIB-Teheran! 

Erfahrungsgemäß werden im Sommer und während großer Sportereignisse weniger Briefe an die internationalen Radiostationen geschickt als üblich. Deshalb möchte ich Ihnen heute melden, dass die deutschen Sendungen aus Teheran weiterhin auf Kurzwelle gehört werden. Ihr Signal kommt hier in Deutschland auf 9850 kHz in guter Qualität an. Dagegen ist derzeit der Empfang auf 7300 kHz schwierig.

Natürlich freut es mich immer wieder Ihre hörenswerten Programme aufnehmen zu können. Besonders gerne höre ich den Nachrichten und den politischen Bewertungen zu. So erhalte ich ein umfangreiches, aktuelles Meinungsbild aus dem Iran. 

Während der letzten Wochen hat sicherlich auch bei Ihnen das Thema "Fußball" dominiert. Inzwischen hat in Deutschland das Interesse nachgelassen und es wird diskutiert, wer Schuld an dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft hat. Im Iran überwiegt sicherlich der Stolz über das Erreichte. 4 Punkte zu erhalten in einer Gruppe mit Spanien und Portugal ist eine ausgezeichnete Leistung. 

Neben meinem Empfangsbericht schicke ich Ihnen gerne einige Impressionen aus dem Werdenfelser Land in Oberbayern zu. Dort, in der Nähe vom Staffelsee, haben wir Anfang des Monats eine schöne, entspannte Urlaubswoche verbracht. Trotz einiger Berggewitter an den Nachmittagen konnten wir tolle Wanderungen und Radtouren unternehmen. Besonders gut hat uns Mittenwald am imposanten Karwendelmassiv gefallen. Die Geigenbauerstadt hat trotz ausgeprägtem Tourismus ihren typischen bayerischen Charme behalten können. 

Es grüßt Sie alle in Teheran ganz herzlich 

Ihr Hörerfreund  Jörg-Clemens Hoffmann, Alsbach-Hähnlein“

Schön zu erfahren lieber Herr Hoffmann, dass wir noch gehört werden und danke für Ihre Hörertreue, den Empfangsbericht und die beeindruckenden Bilder. 

Im Zusammenhang mit den technischen Problemen hat unser Stammhörer Heinz-Günter Hessenbruch recht wenn er schreibt: 

„es wäre schade, wenn ihre Meldungen und Nachrichten im Äther ungehört verhallen würden. Immerhin sind Ihre Botschaften ja auch mit viel Arbeit und Vorbereitung verbunden.“ 

Herr Hessenbruch war mit dem Empfang im Juni gar nicht zufrieden und schrieb zu seinen Juni-Berichten, die diesmal auffallende Lücken aufwiesen:

„Guten Tag liebe Damen und Herren,wie ich auch von meinen Hobbyfreunden erfahren konnte, war im Juni der Empfang auf den Kurzwellenfrequenzen 7300 und 9850 kHz kaum möglich, aber auch über Internet waren die Möglichkeiten begrenzt.Besonders schmerzhaft, wenn ein Hobbyfreund das Internet nicht nutzen kann, oder will.Ich denke jetzt an Frank Bresonik, der ziemlich ratlos ist und sie nicht empfangen kann, Frank wartet täglich auf die, seit vielen Monaten, versprochene Post aus Ihrem Studio.Der Juni ist schon wieder vorbei, die erste Jahreshälfte vorbei...und es rast ohne Rast.Ihnen wünsche ich allen schöne Sommerwochen,Ihr Stammhörer Heinz-Günter Hessenbruch“

 

Dieser Hörerfreund ist nicht nur unser Stammhörer, sondern auch unser Vermittler zu Frank-Luqman Bresonik. Wie er schreibt, wartet unser Bruder im Islam schon seit Wochen auf Post von uns. Warum sie nicht bei ihm ankommt, bleibt uns weiterhin ein Rätsel. Unser Brief wurde mit den QSL-Karten Mitte April abgeschickt. Ende Mai war der Brief noch nicht bei Frank-Luqman angekommen. Das haben wir außer durch Herrn Hessenbruch jetzt auch aus seinem Brief vom 29. Mai erfahren.

Gefreut hat es uns, dass er doch mal wieder einen Empfangsbericht schreiben konnte. Mehr schlecht als recht hörte Frank Luqman  uns am 27. Mai über die 9850 kHz mit SINPO 3 und 2. 

Nun der Brief von Frank-Luqman Bresonik:

„Bismillaher rahmaner rahim

As salamu alaikum wa rahmatullahi wabarakatuh !!!

Meine lieben Geschwister im Islam,

auf diesem Wege sollen Euch meine besten Wünsche zum bereits begonnenen heiligen Fastenmonat Ramadan erreichen. Möge Allah auch in diesen Tagen unser Fasten annehmen und Inshallah leicht machen.

Bei den derzeitigen hohen sommerlichen Temperaturen, diesem für den Monat Mai ungewöhnlich warmen Wetter, fällt mir besonders der Verzicht auf Flüssigkeiten schwer. Doch der Wille Allah zu gehorchen und die Pflicht eines jeden Muslim zu tun, nämlich zu fasten, stärkt mich in diesem Monat.

Nebenbei muss ich stets andere Dinge erledigen. Und als Pflichtaufgabe sehe ich die täglichen Besuche bei meinem Vater, der gesundheitlich leider immer mehr abbaut.

Momentan sieht es so aus, dass er inzwischen seit 8 Wochen mit Unterbrechungen hohes Fieber hat. Aufgrund seiner guten Blutwerte weiß man nicht, woher das Fieber kommt, oder warum das Fieber sich immer wieder bemerkbar macht. Des weiteren macht er nur noch ungern den Mund  für die Nahrungsaufnahme auf und nur mit Tricks nimmt er die mit einem Pulver angedickten Flüssigkeiten, wie auch die feste Kost, zu sich.

Es wird vermutet, dass er ein Loch in der Lunge hat, was zur Folge haben wird, dass er eine Magensonde bekommt, wenn sich der Verdacht bestätigen sollte.

Das wäre nicht nur eine traurige Veränderung für ihn, sondern auch für mich.

Ein Stück seiner sogenannten Lebensqualität würde verloren gehen, und ich wäre nervlich dann so gut wie ganz am Ende.

Ansonsten hoffe ich, dass es Euch allen gut geht und ich Euren Anfang des Jahres geschriebenen Brief bald erhalten werde, sofern er schon fertig aufs Papier gebracht wurde.

In diesem Sinne liebe Grüsse und bis bald

Frank Luqman Bresonik“ 

Wir bedanken uns bei Herrn Bresonik, dass er trotzdem er unsere Post nicht bekommen hat, wieder schreibt und die Verbindung zu unserem Sender nicht aufgibt. Wir haben inzwischen unseren Brief per Mail über Herrn Hessenbruch an ihn weitergeleitet. Wir wünschen unserem Bruder im Islam, dass er mit Hilfe seines Glaubens, auch für die schwierige Lage seines Vaters, nicht die Hoffnung verliert. Denn der Koran lehrt uns, dass wir im Gedenken an Gott unsere Herzen stärken können und die Hoffnung nicht verlieren dürfen.

Die Hoffnung auf besseren Empfang hätte beinahe unser Hörerfreund Dietmar Wolf in Hammelburg verloren: 

Am 5.Juli schrieb er:

„Liebe Deutsche Redaktion, der Kurzwellenempfang ist derzeit auf beiden Frequenzen nicht ganz so gut! Hoffe, dass das an den Unwettern in Deutschland liegt?

Der Download auf ihrer Homepage ist leider auch gestört. So langsam stellt sich bei mir IRIB-Entzug ein.“ 

Am 6. Juli erhielten wir dann aber schon eine besser klingende Meldung: 

„Heute war der Empfang besser als gestern, zwar noch nicht Super, aber verständlich, worüber ich mich gefreut habe.  SINPO 4-3-4-4-3.

Wegen der Internetseite, da scheint auch wieder ALLES zu funktionieren, ich konnte downloaden- DANKE AN DIE TECHNIK.............. jetzt bräuchte ich nur noch genügend Zeit um alles Versäumte auch nachhören zu können.“

Herr Wolff äußerte sich dann auch noch zum Gehörten: 

„Besonders hat mir der Bericht bzw. die Analyse über die Strafzölle die nun auch China gegen die USA verhängt hat,  gefallen. Wüsste ich es nicht besser, ich würde denken, dass Herr Trump nicht ganz gesund ist, da er sich mit der ganzen Welt anlegt. AMERICA FIRST wird bald zum Fehlschlag.  

Die EU verhängt auch schon Strafzölle ebenso wie Kanada. Allein die deutsche Firma BMW baut sämtliche SUVś in Spartanburg South Carolina in den USA.... durch die US-Strafzölle werden nun in den USA und in CHINA viel weniger BMW’s verkauft werden, da 25 Prozent teurer schon happig ist......

Die Werksauslastung wird extrem sinken und was wird dann BMW machen? Richtig - Arbeitsplätze in den USA bei BMW abbauen - CLEVER HERR TRUMP!

Des Weiteren verlagert Harley Davidson seine Produktion von den USA nach Thailand um so wiederum die EU-Strafzölle zu umgehen... WIEDERUM CLEVER HERR TRUMP:-).... auch das kostet US-Arbeitsplätze.

Ich sags ja, Herr Trump ist kein Erfolgsmodell sondern ein Auslaufmodell. 

Genauso sehe ich das auch mit dem Atomabkommen, dass die USA einfach so aufgekündigt haben. Gott-sei-Dank hält die EU noch daran fest. Und auch die EU, eigentlich die Verbündeten der USA, denken jetzt schon mal über eigene Wege nach!

Über ein QSL-Karte würde ich mich mal wieder freuen.

Liebe Grüße Dietmar Wolf, Hammelburg“ 

Wir bedanken uns bei Herrn Wolf für die Empfangsbeobachtungen und seine Stellungnahme zur sehr umstrittenen Politik des US-Präsidenten.

 

Ende Juni meldete sich unser alter – neuer Hörer Volker Schmidt aus Neubrandenburg: 

„Liebe Freunde der deutschen Redaktion der "Stimme der Islamischen Republik Iran", fast täglich höre ich Ihre Sendungen in der Zeit von 17:20 - 18:20 UTC auf den Frequenzen 7300 kHz und 9850 kHz. Jetzt zu den Fußball-Weltmeisterschaftsspielen natürlich etwas weniger, weil sich die Spielzeiten der Spiele in Russland etwas mit Ihrem Programm überschneiden.Ich habe Ihnen mehrere E-Mails als Hörer-Post geschickt.Natürlich hatte ich sehr gehofft, dafür mindestens eine aktuelle QSL-Karte von Ihnen zu erhalten, aber dem ist leider nicht so.Meine ersten drei Hörerbriefe wurden auch in Ihrer Sendung "Wir und unsere Hörer" vorgelesen, die darauf folgenden Mails nicht mehr.Zusätzlich habe ich an einer Hörerumfrage teilgenommen und ebenfalls keine Antwort erhalten, bzw. keine Auswertung gesehen oder gehört.Unsere Verbindung scheint jetzt aber völlig unterbrochen und ich konnte nicht ermitteln, warum.Darum habe ich jetzt aufgehört, über den Empfang Ihrer Sendungen Berichte festzuhalten. Ihre interessanten Sendungen höre ich natürlich weiterhin. Doch meine Mails an Sie machen so keinen Sinn mehr - schade.Warum aber kommen meine Mails nicht mehr bei Ihnen an ? Und warum erhalte ich von Ihnen keine QSL-Karten ?Mit dieser Mail schicke ich Ihnen noch eimal meine Empfangsberichte zu und bitte um eine kurze Antwort.Mit freundschaftlichen Grüßen aus NeubrandenburgIhr Hörer Volker Schmidt“

 

Dieser Brief von Herrn Schmidt hat uns natürlich beunruhigt und wir haben nachgeforscht, wie es zur Beunruhigung dieses Hörerfreundes kam.

Wie er selbst schon erwähnte, haben wir seine ersten Mails auch in den Hörerpostsendungen vorgelesen. Der Grund dafür, dass er bisher noch keine QSL-Karten bekommen hat, ist schlicht und einfach der, dass Herr Schmidt nach jahrelanger Pause im April diesen Jahres wieder begonnen hat Empfangsberichte an uns zu senden. Da wir aber gerade erst Mitte April unsere letzte Serie an QSL-Karten – nach etlichen Verzögerungen – abgeschickt hatten, wurden seitdem noch keine weiteren QSL-Karten verschickt. Die Vorbereitungen für die nächste Serie stehen aber schon kurz vor Abschluß, sodass wir bald wieder den Briefträger bemühen werden.

Bis dahin müssen wir aber noch etwas um Ihre Geduld bitten.

Herrn Schmidt haben wir das alles in einer Mail auch erklärt.

Sein Verständnis brachte er in einer weiteren Mail so zum Ausdruck:„Vielen Dank für Ihre Mail und die erklärenden Worte.Natürlich habe ich Verständnis für Ihre Situation, zumal ich eigentlich keine QSL-Karten mehr sammle, nun aber wieder angefangen habe, ab und zu Empfangsberichte zu schreiben. Als Rentner habe ich ja etwas mehr Zeit und ich habe zwischendurch eigentlich nie aufgehört Kurzwellensender zu hören, um mich direkt zu informieren und eine eigene Meinung bilden zu können. Dafür sind Sie mir als Stimme der Islamischen Republik Iran wirklich unentbehrlich geworden. Vielen Dank für Ihre gute Informationsarbeit und machen Sie bitte weiter so, auf der Kurzwelle, im Internet usw..

Ihre Entschuldigung nehme ich daher gerne an. Wenn ich in den folgenden Monaten einmal eine QSL-Karte von Ihnen erhalte, ist das schon in Ordnung. Ich brauche die neuen Karten, um meine Enkelkinder und andere Freunde für das Kurzwellen-Hobby begeistern zu können. Soviel ich weiß bin ich leider auch der einzige aktive Kurzwellenhörer hier im Ort.“

Na, da wünschen wie Herrn Schmidt viel Erfolg bei seiner Missionsarbeit im Sinne des Kurzwellen-Hobbys.

Aber auch die Fußball-Weltmeisterschaft beschäftigte unseren Hörerfreund weiterhin:„Momentan hat die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland die Oberhand gewonnen. Obwohl meine Frau und ich nie sonderlich fußballbegeistert waren, schauen wir diesmal fast alle WM-Spiele live im Fernsehen. Und wir stellen fest, dass das uns auch Freude macht. Den TV-Ton schalten wir aber meist aus, da sogar die deutschen Sportreporter leider nicht immer sachlich berichten und kommentieren. Und so bleibt das Fernsehgerät auch vor, nach und zu den Halbzeitpausen ausgeschaltet. Die Weltmeisterschaft und der Sport sollen Völker verbinden. Da ist jedes dagegen gerichtete Vokabular sehr unseriös und fehl am Platze.Auch die Rangliste der guten Mannschaften scheint sich bei der WB 2018 sehr zu erneuern und so ist es wirklich spannend zu sehen, welche Mannschaften gut spielen und wer letztendlich Weltmeister wird. Und wer einmal Weltmeister war, kann nicht immer Sieger sein (wie Argentinien, Deutschland usw.). Hier sind neue, junge Spieler und neue Trainer gefragt, die wir dann hoffentlich zur WM 2022 sehen werden.Mit herzlichen Grüßen aus Neubrandenburg,Ihr Hörer Volker Schmidt” 

Interessant Herr Schmidt, wie Sie die Sache sehen. Aber die Übertragung eines Fußballspiels ohne Ton – das finden wir eher nicht so spannend. Sicher sind viele Kommentierungen solcher Spiele nicht korrekt oder nicht neutral, aber ohne den Jubel oder die Buhrufe der Zusschauer und so manche Information zum Spiel, würde uns sicher etwas fehlen.

Viel Zeit bleibt uns nun nicht mehr, aber wir wollen auf jeden Fall nun noch zu einer traurigen Mitteilung kommen, die wir von Hörerfreund Volker Willschrey erfahren haben: 

„Liebe Freunde!

Wie ich erfahren habe, ist unser Hörerfreund Heinz Przybylla aus Limbach-Oberfrohna leider im Juni verstorben. 

Freundliche Grüße, Volker Willschrey“ 

Im Internet fand Herr Willschrey dann sogar die Todesanzeige, die er uns auch geschickt hat. Daraus konnten wir entnehmen, dass unser langjähriger Hörerfreund am 19. Juni 2018 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

In dieser Todesanzeige heißt es:

„Der Tod kann auch freundlich kommen,

zu Menschen die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will,

deren Augen müde werden, deren Stimme nur sagt:

„Es ist genug. Das Leben war schön.“

In stiller Trauer – Ehefrau Helga, Ingo und Michael mit Familien.

 

Gerne wollen wir unserem langjährigen Hörerfreund Heinz Przybylla ein ehrendes Andenken bewahren. Schon seit gut zwei Jahren haben wir nichts mehr von ihm gehört. Zuletzt bestätigten wir ihm im März 2016 seinen 394. Empfangsbericht. Immerhin eine stolze Zahl.

In der Hörerpostsendung vom 26. Februar 2017 erinnerten wir auch an diesen Hörerfreund, da wir einen Empfangsbericht bekommen hatten von Mirko Raschke aus Niederfrohna, also aus einem Nachbarort von Heinz Przybylla.

Die ehemalige Postmeisterin Ursula Zangeneh informierten wir auch über den Tod unseres Hörerfreundes, den sie ja länger und besser kannte als wir. 

Darauf schrieb sie: „Es tut mir leid, eine solche Nachricht zur Kenntnis nehmen zu müssen. Aber so ist das Leben: Irgendwann hat es ein Ende damit, und alle müssen einsehen, daß daran nichts mehr zu ändern ist.  

Der gute alte Przybylla-Heinz im Erzgebirgsvorland war jahrelang aktives Mitglied des Hörerpublikums der "Stimme der Islamischen Republik Iran" - Funk in Deutsch, und hat der Redaktion dieser Kurzwellenstation ungezählte Berichte über der Empfang auf Kurzwelle zukommen lassen; ein Zeichen, daß er seiner Liebe zum DXen bis zuletzt treu geblieben ist.

Er zählt zu den selten gewordenen Menschen, für die die zahlreichen neuen informationstechnologischen Errungenschaften dem herkömmlichen Rundfunkempfänger "Radio" nie den Platz haben streitig machen können.

Allen, die sich im Laufe der vielen Jahre, die Heinz Przybylla beschieden waren, an seine Gegenwart gewöhnt hatten, und insbesondere den nächsten Angehörigen wird sein Heimgang ins Herz geschnitten haben. Auch wir werden es im Hörerbriefkasten vermissen, wenn aus Limbach-Oberfrohna künftig die Post ausbleibt.

In ehrlichem Mitgefühl Ursula Zangeneh“

 

Wir danken der Postmeisterin Ursula für ihre Worte und wollen uns für heute von Ihnen allen mit unserem Musikstück verabschieden. 

Wir wünschen Ihnen hiermit nun eine glückliche Woche, bleiben Sie gesund, oder werden Sie gesund und Khoda hafez – Gott schütze Sie!

Jul 10, 2018 15:34 CET
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