Hörerpostsendung am 22. Juli 2018 - Bismillaher rahmaner rahim - Schon wieder eine Woche vorbei liebe Hörerfreunde, wir hoffen sie war gut und Sie sind wohlauf, sodass es Ihnen heute wieder möglich ist, dabei zu sein beim Treffen der Hobby- und Hörerfreunde wenn es bei IRIB-ParsToday heißt: „Und nun folgt unsere Hörerpostsendung ‚Wir und unsere Hörer‘, wir wünschen Ihnen guten Empfang.“

Wie beim letzten Mal schon angekündigt, wollen wir heute verraten welcher langjährige Hörerfreund an diesem schönen Sonntag Geburtstag hat. Lassen wir es aber OM Bernd Seiser verkünden, der am letzten Sonntag gleich schon die richtige Spur aufgenommen hat.

„Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dem eben erwähnten Geburtstagskind vom nächsten Sonntag um unser Hörerklubmitglied Michael Lindner aus Gera. Hiermit möchte ich mich möglichen Glückwünschen am nächsten Sonntag gerne anschliessen.“ 

Sie haben voll ins Schwarze getroffen lieber Herr Seiser. Es ist Michael Lindner unser langjähriger Hörer mit aktuell 1000 gezählten Empfangsberichten und weit mehr gehörten IRIB-Sendungen.  

Wer an einem Sonntag Geburtstag hat wird ihn vermutlich auch an diesem Tag feiern, und somit ist es eher unwahrscheinlich, dass er uns jetzt zuhört. Aber Dank der modernen Technik ist es ihm ja möglich die Sendung auch später noch anzuhören. 

Auf jeden Fall unsere herzlichsten Glückwünsche lieber Herr Lindner und an erster Stelle bei den Wünschen steht die Gesundheit! Fürs nächste Lebensjahr wünschen wir Ihnen gesunde Tage in der Überzahl und Glück und Gottes Segen auf allen Wegen! 

Damit kommen wir nun zur Hörerpost und die erste, die wir vorlesen wollen kommt natürlich von unserem Geburtstagskind. Im Mai war Michael Lindner ja zur Kur und dort hat er sich am 22. Mai in Bad Colberg die Zeit genommen und mit der Hand folgende Zeilen an uns geschrieben: 

„Meine lieben Freunde!

Hoffentlich ist mein ausführlicher Brief, den ich vor 14 Tagen von hier abschickte, gut bei Ihnen im Studion von IRIB eingetroffen.

Noch immer bin ich im Thüringer Bad Colberg zur Reha. Meine Entlassung ist für den 30. Mai geplant. Bis dahin kann ich noch viele medizinische Therapien in Anspruch nehmen. Für mich ist das hier fast wie im Paradies. Ist nur schade, dass ich meine liebe Ute so lange in Gera alleine lassen muß. Aber wir telefonieren jeden Abend und berichten uns gegenseitig alle Neuigkeiten. So ist die momentane Trennung auszuhalten.

IRIB habe ich fast jeden Tag gehört. Mal auf den bekannten Kurzwellen, ab und zu auch über Internet, sofern das hier mal klappte. Freue mich aber trotzdem wieder auf zuhause, wenn ich IRIB in meinem Hobbyzimmer hören kann.

Jeden Tag bin ich auf Wanderschaft und habe schon viele interessante Dinge entdeckt. So auch den Thüringer Lutherweg, der hier durch Bad Colberg verläuft. Dieser Wander- und Pilgerweg ist über 1000 km lang und verbindet Städte wie Coburg, Gotha, Mühlhausen, Leipzig oder Gera. Auf dieser langen Route kann man viele Stätten der Reformation begegnen.

Ich habe es hier gerade mal auf 10 km Pilgerwanderung gebracht. Einige Kilometer werden bestimmt noch dazu kommen, aber die gesamten 1000 km werden von mir nie erreicht.

Nun steht Pfingsten vor der Tür, ich habe hier in der Klinik zwei Ausflüge gebucht, die mit einem Kleinbus durchgeführt werden. Freue mich schon darauf, wieder Neues kennenzulernen. Bestimmt werde ich darüber berichten.

So Ihr Lieben, alles für heute.Aus dem schönen Bad Colberg alles Gute, Ihr  IRIB – Freund Michael Lindner“

Sie haben ja die 1000 schon bei den Empfangsberichten für uns erreicht, ist ja auch eine besondere Leistung und da ist es nicht so schlimm wenn Sie die 1000 beim Pilgerweg nicht schaffen. – Kleiner Scherz am Rande.

Wir bedanken uns auch für die Ansichtskarte aus dem tschechischen Krumau in Südböhmen, die ebenfalls gut bei uns in Teheran angekommen ist. Da Sie anscheinend einiges an Tschechisch gelernt haben und wir nicht, konnten wir leider nicht verstehen was Sie uns da Mitte Juni von Ihrer Reise in diese schöne Stadt, deren Altstadt als Kukturdenkmal auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht, geschrieben haben.

Ebenso vielen Dank für die interessanten Prospekte vom Kloster Veßra und der Veste Heldburg, die Sie während ihrer Reha im Thüringer Wald besucht haben. 

Nun kommen wir nochmal zu Bernd Seisers Mail zurück, der ja nicht nur das Geburtstagskind erraten hat, sondern auch noch etwas zum Thema Fußball zu sagen hatte:

„Die Meinungen zum Thema Fußball-Nationalmannschaft werden wohl sehr unterschiedlich sein, es gab auch Zeiten, als in der deutschen Nationalelf nur Fußballspieler berücksichtigt wurden, die auch in der ersten oder zweiten Bundesliga spielten und Spieler ausserhalb der deutschen Bundesliga nicht eingesetzt wurden. Wenn also einer ins Ausland wechselte, hatte er kaum eine Chance, auch in der Nationalelf auflaufen zu können.Als Fussballfan bin ich mal auf die Zuschriften der IRIB-Stammhörer zur Hörerfrage von heute gespannt.  

Lieber Herr Seiser, auf unsere „Fußballfrage“ vom Beginn der letzte Hörerpostsendung, bei der es um die Ansicht des iranischen Parlamentsabgeordneten und Vize-Parlamentspräsidenten Ali Motahari ging, hat eigentlich niemand aus dem Hörerkreis geantwortet, schade.

Ali Motahari meinte die Spieler der Nationalmannschaft eines Landes sollten aus dem Land selbst stammen, nicht nur dessen Staatsangehörigkeit haben. Er meinte, dass die guten afrikanischen Spieler im französischen oder auch in anderen europäischen Teams, die Mannschaften zum Sieg führen. 

Zu diesem Thema hat uns niemand geschrieben, aber unser Hörerfreund Dieter Feltes kam in seiner aktuellen Mail nochmal auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland zu sprechen. Was er geschrieben hat hören Sie gleich nach etwas Musik.

„Sehr geehrte Damen und Herren!Es wird Zeit, das ich Ihnen wieder einen Bericht zusende. Bekanntlich ist der Empfang ja nicht berauschend, aber man kann die Signale aus Teheran noch verstehen.Nachdem der Iran auch in Rußland bei der Fußballweltmeisterschaft vertreten war, möchte ich noch ein paar Worte dazu verlieren. Ich habe mir viele Spiele im Fernsehen angesehen und unter anderem auch die iranische Mannschaft. Meiner Meinung nach hat sie nicht schlecht gespielt, nur hat es im Endefekt für ein Weiterkommen nicht ausgereicht. Aber nicht traurig sein, Deutschland ist auch schon vorzeitig ausgeschieden, nur haben unsere schlechter gespielt wie die Iraner. Ich glaube es war bei Ihrer Mannschaft auch ein klein wenig Pech dabei. Aber vielleicht klappt es in 4 Jahren wieder. Ich wünsche Ihnen alles Gute und sende viele GrüßeIhr Hörer  Dieter Feltes“

Schönen Dank Herr Feltes für Ihre Meinungsäußerung. Viele unter uns sind da auch Ihrer Ansicht.

Ob wir die nächste Fußball-WM im sehr umstrittenen Austragungsland Katar im Jahr 2022 dann noch in unserer Hörerpostsendung diskutieren können, steht in den Sternen.

Wie Herr Feltes beklagte auch wieder OM Bernd Seiser den schlechten Empfang unserer Kurzwellenausstrahlung:„Leider ist der IRIB Empfang in den letzten Tagen bei mir auf 9850 KHz ungewohnt schlecht, auf 7300 KHz so gut wie Fehlanzeige. Wie fallen denn die Empfangsbewertungen anderer Kurzwellenfreunde aus?“, schrieb er nun.Eine Antwort haben Sie ja schon bekommen lieber Herr Seiser, eben die von Dieter Feltes.

Aber ein anderer Dieter im Hörerkreis, nämlich Dieter Buchholz in Klein Oschersleben, der hat keine Probleme, das können wir seinen Empfangsberichten, die regelmäßig in Berlin eintreffen, entnehmen.

Der letzte vom 8. Juli 2018 bestätigt Sinpo-Werte von 5 und 4 über die 7300 kHz.

Ebenso gute Sinpo-Werte von 4 und 5 bestätigte uns Hörerfreund Lutz Winkler für die 7300 kHz am 11. Juli. Nach etwas Musik lesen wir aus seinem Brief vor.

Der Empfangsbericht von Lutz Winkler ist vom 11. Juli 2018, und er gab für die 7300 kHz Sinpo-Werte von 4 und 5 an.

Am 14. Juli nahm sich Herr Winkler noch die Zeit ein paar Zeilen an uns zu tippen. Im Moment ist er gesundheitlich noch nicht ganz fit und muss noch langsamer treten. Unter anderem berichtete er, dass er die Sendungen zumeist aufzeichnet, damit er sie hören kann wenn es ihm besser geht. Weiter schrieb er:

„Ich sitze oft im Garten und lese auch viel und genieße das schöne Sommerwetter, welches zurzeit in Deutschland wetterbestimmend ist. Durch meine Krankheit ist unser diesjähriger Jahresurlaub leider ausgefallen – und ehe ich an Urlaub denken kann, muss ich erst einmal gesund werden. Die Sendungen sind gut zu empfangen, so dass die Verständlichkeit gut ist und der Programminhalt gut hier ankommt. Ich hoffe, dass alle Verantwortlichen im Iran und in Europa den Wert des Atomabkommens erkennen und daran festhalten. Die USA mit dem Präsidenten Trump scheinen da doch etwas einfacher gestrickt zu sein, um komplexere Vorgänge zu verstehen.

So - für heute möchte ich schon wieder schließen. Ich wünsche Ihnen in Teheran alles Gute und viel Gesundheit. Viele Grüße an alle in der Redaktion.  Ihr Hörer Lutz Winkler“

Danke sehr für diese guten Wünsche an uns, und auch wir wünschen Herrn Winkler weiterhin gute Besserung und hoffen im August von weiteren gesundheitlichen Fortschritten zu erfahren.

Von Dieter Leupold bekamen wir aus Leipzig auch recht guten Empfang bestätigt:

„Wir haben eigentlich wenig Störungen und Leipzig liegt im Flachland.

Wenns klappt schicke ich euch eine mp3 - Datei zu.“

Oder:

„Heute am Sonntagabend den 1.Juli 2018 war bei mir in Leipzig recht guter Empfang auf 7300 Khz, etwas schwächer auf 9850 Khz.

Der Empfang auf 7300 Khz mit SINPO 4. Alle Programmdetails waren zu verstehen.

Mit freundlichen Grüßen - Dieter Leupold aus Leipzig“  

Nun können wir uns nur noch wünschen, dass Bernd Seiser, Dieter Feltes und andere uns auch bald über so gute Sinpo-Werte berichten können.

 

Das derzeit schöne Sommerwetter, von dem Lutz Winkler berichtete, nutzt unser Hörerfreund in Hammelburg, Dietmar Wolf, für ausgedehnte Radtouren. Die Bilder die er uns zuschickte zeigen wunderschöne Landschaften und wir können so mit an seinen Ausflügen teilnehmen. Aber auch suspekte Objekte sind unter diesen Aufnahmen und dazu schrieb er neulich:

„Anbei Bilder von der Radtour im Anhang. Auf dem einen Foto sehen Sie Parabolspiegel einer US Firma. Was die da machen weiß keiner.... evtl. ist das sogar die NSA??“

Dazu merken wir an, dass die NSA die Nationale Sicherheitsbehörde der USA ist und der größte Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten.  Das könnte natürlich durchaus möglich sein Herr Wolf, solche Stationen gibt es ja viele in Deutschland.

Herr Wolff meinte dann weiter:

„Bezüglich der US-Sanktionen gegen Iran läuft hier in Deutschland eine üble Propaganda. Es heißt:

‚Offiziell plant das iranische Regime, 300 Millionen Euro Bargeld von Deutschland in den Iran zu fliegen! Der Grund: In den nächsten Monaten werden scharfe amerikanische Sanktionen gegen den iranischen Finanzsektor in Kraft treten.

Die Mullahs fürchten, dass ihnen das Bargeld ausgeht. In der Begründung des Irans für den Plan heißt es, man brauche das Geld „zur Weitergabe an iranische Personen, die mangels Zugang zu anerkannten Kreditkarten bei Auslandsreisen auf Euro-Bargeld angewiesen sind.

Amerikanische und israelische Geheimdienste sind alarmiert, fürchten, dass das Bargeld zum Beispiel zur Terrorfinanzierung verwendet werden könnte. In der Bundesregierung heißt es hingegen, deutsche Geheimdienste hätten keine Hinweise auf Terrorfinanzierung.

Mal ehrlich - die US-Geheimdienste LÜGEN seit ewigen Zeiten, ohne jemals Beweise geliefert zu haben. Die USA machen auch gerne mal Krieg ohne UN- Mandat. 

Liebe Freunde im Iran, bitte bleibt besonnen und lasst Euch von den Amerikanern nicht provozieren.

Donald Trump hatte jetzt schon deutschen Firmen gedroht, die weiterhin Geschäfte mit Iran machen. Was denkst sich Herr Trump dabei.... denkt er er ist auch unser Präsident-?

NO  ----- NOT MY PRÄSIDENT  - und ich hoffe die deutsche Regierung knickt nicht ein.

Gruß Dietmar Wolf“

Lieber Herr Wolf vielen Dank und Ihr Wunsch in Ehren. Dieser Tage mussten wir ja schon die Nachricht hinnehmen, dass z.B. Japan die Drohungen der USA demnächst umsetzt mit einem Importstop für iranisches Öl. Und selbst die EU und viele andere werden trotz guten Willens letztendlich vor der militärischen und wirtschaftlichen Macht der USA kapitulieren. Die USA haben Saudi-Arabien ja gebeten die Ausfälle auf dem Ölmarkt durch die Sanktionierung iranischen Erdöls, auszugleichen. Seine erste Auslandsreise machte Donald Trump in dieses Land, wodurch sein außenpolitischer Fokus ein paar Monate nach Beginn seiner Amtszeit schnell deutlich wurde. Die USA stehen auch an der Seite Saudi-Arabiens bei den Angriffen auf den armen und inzwischen weitgehend zerstörten Jemen.

In unseren Nachrichten finden sich immer wieder Meldungen über den Krieg in diesem arabischen Land. Dazu schrieb unser Hörerfreund Fritz Andorf neulich in einem Empfangsbericht:

„In den Nachrichten hörte ich die Meldung von den Luftangriffen Saudi- Arabiens auf den Jemen, wobei sogar ein Krankenhaus bombardiert wurde. Diese Bombardierungen mit Zerstörungen, Toten und Verletzten ging auch bei uns durch die Medien. Und ich finde das sehr schrecklich, weil durch die Lahmlegung des großen jemenitischen Hafens keine Hilfsgüter für die hungernde Bevölkerung mehr angeliefert werden können und dadurch noch mehr Menschen an Hunger sterben müssen als schon bisher.“

Danke liebe Hörerfreunde, wenn Sie uns immer wieder auch zu den von uns gesendeten Nachrichten einige Zeilen schreiben, denn es ist uns wichtig zu wissen, dass unsere Beiträge, die die Position der IR Iran verdeutlichen, auch bei den Hörern ankommen.

Herr Andorf fügte noch hinzu:

 „Im Übrigen habe ich soeben das Buch „Entlang den Gräben“ gelesen, in dem der iranisch-stämmige Autor Navid Kermani seine Eindrücke von einer Reise quer durch Osteuropa bis in die Heimat seiner Vorfahren Isfahan schildert. Das Buch ist hochinteressant, weil der Autor viele Menschen trifft und sich mit ihnen ganz offen über die Geschichte und die aktuelle Lage unterhält. Auch Kritik spart er nicht aus. Ich kann das Buch wirklich empfehlen.“

Besten Dank Herr Andorf auch für diesen Hinweis, mit dem wir die heutige Sendung nun abschließen möchten.

Natürlich bleibt unser Lied zum Abschluss auch heute nicht aus und wir verbleiben nun mit den besten Wünschen für eine gute Zeit und unserem traditionell gewordenen Gruß       Khoda hafez – Gott schütze Sie !

Jul 28, 2018 09:22 CET
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