Feb 19, 2019 11:17 CET

Hörerpostsendung am 17. Februar 2019 - Bismillaher rahmaner rahim - Versprochen ist versprochen liebe Hörerfreunde. Beim letzten Mal haben wir versprochen dieses Mal wieder mehr Namen in der Hörerpostsendung vorzulesen. Deshalb wollen wir das heute auch tun und erwähnen, von wem wir im neuen Jahr Empfangsberichte und Post bekommen haben, wir nutzen dabei die alphabetische Reihenfolge.

Ansonsten hoffen wir, dass Sie eine angenehme Woche ohne Erkältung, Grippe oder andere gesundheitliche Beschwerden verbringen konnten, und einen gerusamen Sonntagnachmittag mit der Hörerpostsendung ausklingen lassen. Nach ein wenig Musik zunächst also die Namen vieler fleißiger Hörerfreunde.

 

Alfred Albrecht, Guido Becker, Dieter Buchholz, Dieter Feltes, Andreas Fessler, Jens Flathmann, Paul Gager, Karl-Heinz Grüttner, Heinz Haring, Heinz-Günter Hessenbruch, Jörg-Clemens Hoffmann, Matthias Korjenic, Dieter Leupold, Michael Lindner, Stephan Lipsius, Helmut Matt, Martina Pohl, Bernd Seiser, Joachim Thiel, Volker Willschrey, Lutz Winkler, Dietmar Wolf. 

Wie Sie bemerkt haben, sind auch einige neue Namen dabei, aber ob wir heute auf alle eingehen können ist noch nicht sicher. Allen Hörerfreunden sei an dieser Stelle aber erst noch zum Weltradiotag in der vergangenen Woche gratuliert. Machen Sie weiter so mit Ihrem Hobby, damit dieser Tag noch lange erhalten bleibt. 

Der Weltradiotag möchte  die Bedeutung des Radios für die Verbesserung der internationalen Kooperationen, den Zugang zu Informationen und die freie Meinungsäußerung unterstützen. Der Tag dient auch dazu, das Radio als Kommunikationsmittel in Not und Notfall zu fördern. Funkgeräte sind immer noch das am leichtesten verfügbare Medium, das die Informationen in kürzester Zeit an die breitesten und vielfältigsten Zielgruppen weitergeben kann.

Die Idee des Weltradiotags wurde erstmals 2010 von der spanischen Radioakademie vorgeschlagen. Im nächsten Jahr, im Jahr 2011, erklärte die UNESCO den ersten Weltradiotag. Seitdem wird dieser Tag jährlich am 13. Februar gefeiert. Dieser Tag wurde gewählt, weil am 13. Februar 1946 das ‚United Nations Radio‘, der internationale Rundfunkdienst der Vereinten Nationen, gegründet wurde.

Diese Informationen verbunden mit seinen Glückwünschen, sendete uns Dr. Hemant Kumar, der Präsident eines Radiohörerklubs aus Indien. 

Verraten können wir auch, dass wieder Schneckenpost im Briefkasten der Redaktion gelandet ist. Geleert wurde der Briefkasten inzwischen, aber wer geschrieben hat, davon berichten wir erst nächste Woche.  

Heute wollen wir nun schwerpunktmäßig auf all die Glückwünsche, die noch zu unserem 40.Revolutionssieg-Jubiläum eingetroffen sind, eingehen. 

 

Wie in der Gratulation von Helmut Matt, die wir in der letzten Sendung vorgelesen haben, verbindet auch unser Hörerfreund in Kassel, Stephan Lipsius, die Islamische Revolution in Iran mit Kindheitserinnerungen. Hören Sie nun, was er geschrieben hat:

 

„Sehr geehrte Redaktion, liebe Freunde,zum 40. Jahrestag der "Islamischen Revolution" im Iran sende ich Ihnen mit diesen Zeilen meine herzlichsten Grüße und Glückwünsche, die wegen einer ausklingenden Grippe leider etwas verspätet bei Ihnen eintreffen. Die Berichterstattung über die Jubiläumsfeierlichkeiten habe ich auf der deutschsprachigen Internetseite von ParsToday mit großem Interesse verfolgt. Dabei wurden auch Kindheitserinnerungen wach. Vor 40 Jahren hörten meine Eltern und wir Kinder während des Abendessens meist die NDR-Sendung "Echo des Tages", in der im Januar und Februar 1979 nahezu täglich aus dem Iran und über die Demonstrationen gegen das Schah-Regime berichtet wurde. 

Als 14-jähriger Schüler verfolgte ich seinerzeit, sowohl zunehmend interessiert als auch fasziniert, die Entwicklungen im Iran, das für mich eine weitgehend fremde Welt darstellte. Dass der damalige politische Umbruch im Iran die gesamte Region des sogenannten Nahen und Mittleren Ostens in den folgenden Jahrzehnten nachhaltig verändern und insbesondere den politischen Einfluss der USA erheblich reduzieren würde, war mir bereits damals als junger Mensch schon klar. Und diese Einschätzung hat sich bis heute bewahrheitet.  

Und selbst in der Waldorfschule, die ich damals in der Oberstufe besuchte, waren die Ereignisse im Iran Thema und Gegenstand des Gemeinschaftskunde-Unterrichts. Der schulische Erkenntnisgewinn: nicht nur kommunistische und linksnationale Befreiungsbewegungen (siehe Vietnam) bieten der weltweiten Machtpolitik der USA die Stirn, sondern zunehmend auch islamische Bewegungen, wobei die Verbindung von religiöser Orientierung mit der Lösung sozialer Fragen im Unterricht länger diskutiert wurde.  

Ich hoffe, Sie hatten innerhalb der Redaktion auch die Möglichkeit, das 40-jährige Jubiläum deutschsprachiger Sendungen der "Stimme der Islamischen Republik Iran" ein wenig zu feiern, wobei dies fast genau auch jene  Zeitspanne ist, seit der ich in Kontakt mit Ihnen in Teheran stehe. 

Herzliche Grüße und gute Wünsche,Ihr Stephan Lipsius“

Herzlichen Dank sagen wir Herrn Lipsius für seine Glückwünsche und die interessante Schilderung, die sicherlich auch für alle anderen im Hörerkreis informativ war. 

Die persönlichen Aspekte zur Revolution in Iran von unseren Hörern im Sendegebiet sind für uns in der Redaktion besonders interessant. 

Neben seinen Glückwünschen ist unser Hörerfreund Karl-Heinz Grüttner auch sehr ausführlich auf die Revolution in Iran eingegangen: 

„Liebes Team der der deutschen Redaktion von ParsToday - IRIB, 

der 11. Februar 2019 ist der 40. Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution in Iran. 

Am 1. Februar 1979 (1357) kehrte Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini aus seinem französischen Exil zurück und wurde in Teheran von Millionen Iranern begeistert empfangen. Millionen Menschen säumten die Straßen der Hauptstadt. Er symbolisierte eine Zukunftshoffnung des iranischen Volkes, das sich nach Jahrzehnten der vom Westen unterstützten Schah-Diktatur nach Freiheit und Veränderung sehnte.

Seitdem wird die Zeit vom 1. Februar (12. Bahman) bis 11. Februar (22. Bahman) als die Fadschr-Dekade bezeichnet. Überall im Land kommt es traditionell zu Feierlichkeiten die mit den großen Fußmärschen am 11. Februar, dem Siegestag der Islamischen Revolution, ihren Höhepunkt finden.

Das deutsche Programm von IRIB und die Internetseiten von ParsToday gestatten es mir, mich ausführlich über das historische Ereignis von damals, über die gegenwärtigen Feierlichkeiten und über das Erreichte bis heute zu informieren. Vielen Dank dafür!

Die Islamische Republik Iran hatte sich politisch für ein völlig neues gesellschaftliches Modell der Staatsform entschieden. Eine Besonderheit war auch, dass Iran sich weder dem Block des westlich kapitalistischen Systems, noch dem östlichen Block der kommunistischen Gesellschaftsordnung anschloss. So wurde ein neues Abhängigkeitsverhältnis und eine erneute mögliche Erpressbarkeit erfolgreich bis heute abgewendet.

Durch effektive Maßnahmen auf politischem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet, wie die Schaffung religiöser Stiftungen für Sozialprogramme, war die Voraussetzung geschaffen worden um die hochgesteckten Pläne der Islamischen Revolution zu erreichen. Das wichtigste Anliegen, waren die Verbesserung der Lebensumstände der armen Bevölkerung und die Beseitigung sozialer Ungleichheit als Hauptziele der islamischen Gesellschaftsordnung.

Auch eine von der Verfassung garantierte, umfassende und gut strukturierte medizinische Grundversorgung für alle Schichten der Bevölkerung wurde verwirklicht.

Das Bildungssystem wurde grundlegend reformiert und die Einführung der Schulpflicht für alle durchgesetzt. 

Es wurde Großes erreicht, nicht alles konnte wegen des jahrelangen politischen und wirtschaftlichen Boykotts des Iran verwirklicht werden, und manche Dinge bedürfen der Korrektur. Doch ich bin fest davon überzeugt, dass das iranische Volk aufgetretene innere Probleme mit eigener Kraftanstrengung lösen wird. Eine äußere Einmischung, gleich von wem, wird das iranische Volk nicht zulassen. Entsprechend ist es unerlässlich die Verteidigungskraft des Landes auf allen Ebenen zu stärken. Beispiele hierfür werden in diesen Tagen erfolgreich zur Schau gestellt.  

In diesem Sinne möchte ich zum 40. Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution dem Team der deutschen Redaktion von IRIB meinen herzlichen Glückwunsch übermitteln. Dem Volk der Islamischen Republik Iran wünsche ich alles Gute, weiterhin viel Erfolg beim Aufbau des Landes und die notwendige Kraft bei der erfolgreichen Verteidigung der Heimat gegen den US-Imperialismus und seiner Helfershelfer! 

Ganz herzlichst grüßt Karl-Heinz Grüttner“

Besten Dank sagen wir auch diesem Hörerfreund, sowohl für die Glückwünsche, als auch für die Zeit die er sich genommen hat für seine Ausführungen zur Islamischen Revolution, wir wissen es zu schätzen. 

Den Gratulanten hat sich auch Michael Lindner angeschlossen, und seine Zeilen zu unserem Jubiläum lauten so: 

„Liebe Freunde in der deutschen Redaktion! 

Der 11. Februar ist nicht nur für den Iran ein ganz besonderer Tag, sondern auch für mich im fernen Gera, da ich mit meinem Herzen momentan bei Ihnen bin, um gemeinsam mit Ihnen den 40. Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution von 1979 zu begehen. Ein wirklich großartiges und bedeutungsvolles Jubiläum, welches mit entsprechenden Feierlichkeiten gewürdigt wird. Ich wünsche der Islamischen Republik Iran auch weiterhin viel Erfolg bei der friedlichen Entwicklung des Landes. Nur der besonnenen Politik des Iran ist es zu verdanken, dass es bezüglich der ständigen Einmischungen des Westens in die inneren Angelegenheiten des Landes zu keinen ernsten Auseinandersetzungen gekommen ist.

Die Islamische Republik Iran ist ein souveränes Land, welches von den westlichen Mächten auf Augenhöhe behandelt werden muss. Das muss der Westen tatsächlich noch lernen! 

Also, meine lieben Freunde, einen wundervollen Feiertag und eine friedliche Zukunft wünscht Ihnen allen Ihr treuer Hörerfreund, 

Michael Lindner“ 

Diese Zeilen von Michael Lindner, für die wir uns herzlich bedanken, würden wir gerne auch an den US-Präsidenten und einige andere westliche Führer weiter schicken.

Aus gegebenem Anlass hat unser treuer Hörerfreund in Gera auch einen Jubiläumsbericht angefertigt: 

„Mit dem folgenden Empfangsbericht möchte ich Ihnen nochmals ganz herzlich zum heutigen 40. Jahrestag der Islamischen Revolution gratulieren. 

Bitte vermerken Sie auf der QSL-Karte, dass es sich hier um Ihre Sendung zum 40. Staatsjubiläum handelt. Das wäre ein ganz besonderes "Highlight" in meiner IRIB-QSL-Sammlung. DANKE!

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesem Jubiläumsbericht eine kleine Freude bereiten kann. Symbolisch schicke ich Ihnen tausend Tulpen nach Teheran!

Alles Gute von Haus zu Haus, Ihr treuer IRIB-Freund, Michael Lindner“

 

Besten Dank für die Glückwünsche und den Jubiläums-Empfangsbericht – wir freuen uns, dass Herr Lindner das besondere Ereignis zum Anlass genommen hat, sich wieder mal bei uns zu melden.

Im Briefkasten in Teheran gibt es auch Post von ihm, darauf gehen wir dann wie schon gesagt, am nächsten Sonntag ein.

Auch für die Tausend Tulpen von Herrn Lindner bedanken wir uns, denn für uns hier sind Tulpen nicht nur ein Symbol des Frühlings, sondern auch für die Märtyrer, die für die Islamische Revolution seit 40 Jahren ihr Leben gegeben haben. 

Mails mit Glückwünschen sendeten auch OM Bernd Seiser und Volker Willschrey, hier die Mails im Wortlaut: 

„Liebes Team der deutschen Redaktion von IRIB, gerne sende ich meine Glückwünsche zum heutigen 40. Jahrestag. Den vorgezogenen Geburtstagsgrüßen an Hörerklubmitglied Jürgen Hannemann möchte ich mich in der nächsten Sendung von ‚Wir und unsere Hörer‘ ebenfalls gerne anschliessen. Leider gibt es in Ottenau weiterhin Empfangsprobleme auf 6025 und 7425 KHz, aber Dank der Unterstützung von Michael Bethge kann ich die für meine Empfangsberichte erforderlichen Programmdetails aufschreiben. Herzliche Grüße aus Ottenau, Bernd“

 

„Liebe Freunde in Teheran, 

herzlichen Glückwunsch zum 40. Jahrestag des Islamischen Revolution und zum bevorstehenden 52. Jubiläum des deutschen Programms aus Teheran!

Ich freue mich, schon 49 Jahre dabei zu sein 

Liebe Grüße aus dem Saarland Volker Willschrey und Familie“ 

Vielen Dank an diese beiden Hörerfreunde. Bei Volker Willschrey steht dann ja im nächsten Jahr sein persönliches 50.Jubiläum bei unserem Sender an. Schön, wenn wir es gemeinsam erleben.

 

Eine weitere interessante Information haben wir in der letzten Woche von Helmut Matt zugeschickt bekommen: 

„Liebe Freunde in Teheran, heute melde ich mich nur ganz kurz mir einer Information, die Sie sicher interessieren wird. In der Universität der Kultur in Minsk gibt es derzeit eine sehr interessante Ausstellung zum Thema "40 Jahre Islamische Revolution im Iran". Radio Belarus ist mit dabei. Im Anhang schicke ich Ihnen die Publikation von Radio Belarus.  Ganz herzliche Grüße von Ihrem langjährigen Hörerfreund, Helmut Matt“ 

Das ist ja toll, vielen Dank Herr Matt. Da müssen wir uns auch bei Radio Belarus bedanken, dass sie sich dem iranischen Jubiläum gewidmet haben.

Im Anhang der Mail unseres Hörerfreundes gab es eine kurze Erklärung zur Ausstellung von Radio Belarus: 

“Iran Land der Güte”  - Internationales Radio “Belarus”

bei der Eröffnung der Ausstellung zum 40. Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution im Iran. Werke von Weberei, Kalligraphie, Miniaturen, Malerei, Keramik, Holzskulpturen, die alle Tiefe und Reichtum eines der größten Völker der Welt wiederspiegeln.

 

Jetzt haben wir noch zwei weitere Glückwünsche und zwar aus Leipzig und Wien:

„Hallo liebe IRIB - Redaktion 

Heute Abend am Sonntag den 10.2.2019 wieder einige Zeilen an Euch ins Teheraner Studio zu IRIB und Alles Gute zum  40. Tag der Revolution. 

Der Kurzwellenempfang war heute Abend recht gut auf 7425 Khz mit SIO : 4-3-3 

Der Empfang wird nun langsam besser auf Kurzwelle.  

Mit freundlichen GrüßenDieter Leupold aus Leipzig.“

Ob die anderen Hörerfreunde auch bestätigen können, dass der Kurzwellenempfang nun besser wird, daran ist zu zweifeln.

Aus Wien bekamen wir von Paul Gager, bei dem wir an SINPO 4 gewöhnt waren, Empfangsberichte die vom 1. bis 7. Februar leider nur mit SINPO 3 bewertet wurden. Am 7. Februar schrieb er:

„Werte Redaktion! Darf ich Ihnen meine herzlichen Glückwünsche zu den bevorstehenden Festlichkeiten auf diesem Wege übermitteln.“

Schönen Dank auch an Herrn Leupold und Herrn Gager.

 Eine weitere Mail von Herrn Gager vom 22. Januar lautete so:

„Werte Redaktion!Bitte finden Sie anbei einige weitere Empfangsberichte aus dem Eiskasten Österreich.PS: sportliche läuft es ja bis jetzt sehr gut für die Fussball-Nationalmannschaft von Iran beim Asien-Cup.Hoffe das es so weiter geht und zumindest das Finale erreicht wird.Mit Daumen halteten Grüßen. Paul Gager“

Als Herr Gager uns diese Mail geschrieben hat, da war die iranische Fußball-Nationalmannschaft noch gut dabei bei der Fußball-Asienmeisterschaft 2019. Leider sind seine Wünsche nicht in Erfüllung gegangen. Hätte uns gerade gut gepasst im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 40. Revolutionssieg-Jubiläum.

Aber unsere Nationalmannschaft musste sich dann doch dem japanischen Nationalteam geschlagen geben, das dann letztendlich der Mannschaft von Katar unterlag.

Mögen damit die Besten gewonnen haben und Iran beim nächsten Mal und weiterhin erfolgreich dabei sein.

Das wünschen wir auch Ihnen liebe Hörerfreunde, dass Sie beim nächsten Mal dann auch wieder erfolgreich bei der Hörerpostsendung dabei sind.

Bis dahin dann wieder Khoda hafez – Gott schütze Sie!

Kommentar