Feb 02, 2019 07:26 CET

Den Ringkampfsport gibt es eigentlich schon seit mehreren Jahrhunderten im Iran. Richtig entfaltet hat er sich jedoch erst in der Zeit des Qadscharenherrschers Naser ad-Din Schah im 19. Jahrhundert.

Später wurden zusätzlich zu den Zurchaneha – den Häusern der Kraft, in denen unter anderem dieser Sport betrieben wurde -  auch moderne Sporthallen eingerichtet. Mit der systematischen Ausbildung im Freistilringen und im griechisch-römischen Ringen wurde 1938 begonnen. Im Jahre 1947 kam das erste ausländische Ringerteam in den Iran und 1948 nahm Iran zum ersten Mal mit seinen Ringern an der Olympiade teil.  Die größten Erfolge im Ringersport erzielte Iran aber erst in den letzten Jahren. Der bisher einzige Sportler in der Geschichte Irans, der 7 Goldmedaillen bei internationalen Wettkämpfen für sich bestimmen konnte, ist der Ringer Hamid Suriyan, geboren 1985 in Schahr-e Rey. In der Gewichtsklasse 59 kg hat er  bislang bei internationalen Wettkämpfen 6 Goldmedaillen im griechisch-römischen Ringen und 2012 die Olympia-Goldmedaille gewonnen.

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