Feb 09, 2019 12:47 CET

Vor der Revolution gab es fast gar nichts, was man Dorfsport hätte nennen können.

Nur 12 Dörfer im ganzen Iran hatten vor 1979 einen Sportplatz. Das war im Vergleich zu der damaligen Landbevölkerung so gut wie nichts. Außerdem gab es bis 1979 nur in 5 Dörfern eine Sporthalle. Nach der Islamischen Revolution zog der Sport zum ersten Mal in der Geschichte Irans auch in die Dörfern ein. Bis 2016 stieg die Zahl der Dörfer, die einen Sportplatz besaßen von 12 auf 2200 an und die Zahl der Dörfer mit einer Sporthalle von 5 auf 400. Dabei ist mit zu berücksichtigen, dass die Landbevölkerung in den Jahren nach dem Revolutionssieg immer mehr zurückgegangen ist, während die Bevölkerung in den Städten zugenommen hat.

Auch für die städtische Bevölkerung sind erheblich mehr Sportmöglichkeiten entstanden. Insgesamt gesehen gab es für jeden Iraner vor der Revolution nur 2 Quadratzentimeter für sportliche Aktivitäten, während es 2016 durchschnittlich 76 Quadratzentimeter waren. Den größten Fortschritt machten dabei die Bewohner in den Dörfern, denen zum ersten Mal in der Geschichte Irans eigene Sportplätze und eigene Sporthallen zur Verfügung gestellt wurden.

 

 

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