Nov 14, 2019 15:57 Europe/Berlin
  • Religionsgemeinschaften in Deutschland fordern Ausweitung ihrer Hochschultätigkeit

Frankfurt am Main (ParsToday) - Dachverbände der islamischen, christlichen und jüdischen Gemeinden in Deutschland haben sich für die Ausweitung ihrer Aktivitäten an den Hochschulen ausgesprochen.

In ihrem ersten  heute  in Frankfurt  verbreiteten interreligiösen  Positionspapier  mit dem Titel "Religion an den Hochschulen" schildern Vertreter der drei Religionsgemeinschaften in Deutschland die Rolle der Religionen an den Universitäten  und Hochschuleinrichtungen.

Dazu gab "Forum Hochschule und Kirche"  in Deutschland bekannt, die Verantwortlichen der islamischen, christlichen und jüdischen  Gemeinden in Deutschland seien mit der Einschränkung der Aktivitäten ihrer Mitglieder an den Hochschulen unzufrieden.

"Die Handlungsmöglichkeiten für religiöse Gruppen und auch für Einrichtungen der verfassten Kirchen an Hochschulen werden zurzeit immer wieder von Hochschulleitungen eingeschränkt oder gar unterbunden", hieß es zur Begründung.

Aus Befürchtung  vor fundamentalistischen Aktivitäten  hatten die Verantwortlichen einiger Universitäten in Deutschland die Aktivitäten mancher religiöser Vereine an den Hochschulen eingeschränkt.

Zu den Verfassern  gehören laut dem "domradio"  der Verband der Evangelischen Studierendengemeinden (ESG), das katholische Forum Hochschule und Kirche (FHoK), die Jüdische Studierendenunion (JSUD) und der Rat muslimischer Studierender und Akademiker (RAMSA).

Dachverbände   der Religionsgemeinschaften in Deutschland forderten nun mehr  Freiheiten an den Hochschulen.

 

 

 

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