Sep 22, 2019 13:02 Europe/Berlin
  • Rohani: Ausländische Militärpräsenz gefährdet regionale Sicherheit

Teheran (IRNA/ParsToday) - Der iranische Präsident hat die Präsenz der auslänischen Soldaten in der Region als problematisch und gefährlich für die Sicherheit der Schifffahrt sowie der Öl-Industrie bezeichnet.

Hassan Rohani sagte heute auf einer Zeremonie zur Ehrung der "Woche der Heiligen Verteidigung" im Mausoleum des Gründers der Islamischen Republik Iran, Imam Khomeini (r.a.): "In diesem Jahr werden wir unter dem Motto 'Koalition der Hormuser Hoffnung und Friedensinitiative' bei den Vereinten Nationen anwesend sein."

"In einer UN-Sitzung werden wir in den kommenden Tagen der Welt einen Plan für die Zusammenarbeit zwischen Iran und anderen Ländern zur Herstellung der Sicherheit im Persischen Golf, im Golf von Oman und an der Straße von Hormus vorstellen", fügte Präsident Rohani hinzu. Unser Weg sei es, die Einheit und Harmonie zwischen den regionalen Ländern zu schaffen, hob der iranische Präsident hervor.

"Einige wollen Iran für die Ereignisse in der Region verantwortlich machen. Wenn sie es ernst meinen und die Sicherheit in der Region herstellen wollen, dürfen sie nicht so viele Waffen, Militärflugzeuge, und Bomben (...) dorthin schicken. Wenn sie es ernst meinen, dürfen sie nicht keinen Rüstungswettbewerb in unsere Region fördern", hieß es weiter.  "Wenn sie wirklich nach der regionalen Sicherheit suchen, sollten Sie von der Region Abstand nehmen", so Rohani .

"In diesem sensiblen, wichtigen und historischen Zeitpunkt teilen wir zunächst mit, dass wir die Freundschaft und Brüderlichkeit mit allen unseren Nachbarn ausbauen und sogar bereit sind, frühere Fehler zu vergeben, da wir uns heute in einer Lage befinden, in der die Feinde des Islam und der Region, die USA, die Weltarroganz und der Zionismus, die Kluft, zwischen uns ausnutzen wollen", fügte der iranische Präsident hinzu.

Heute, der 22. September, ist der Jahrestag des Beginns des auferlegten Kriegs des Iraks gegen die Islamische Republik Iran. Am  22. September 1980 begann das irakische Bath-Regime eine großangelegte Militäroperation gegen Iran, in der Hoffnung, Teheran innerhalb einer Woche zu erobern. Dieser Krieg dauerte  bis zum 20. August 1988 an.

Am ersten Tag der Woche der "Heiligen Verteidigung" führten außerdem die iranischen Streitkräfte in Teheran und in ganz Iran Militärparaden durch.

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