Sep 28, 2019 12:16 Europe/Berlin

Die UN-Vollversammlung bringt an den Tag, was die neuesten US-Sanktionen gegen die iranische Zentralbank belegen:

Washington will sich mit wirtschaftlicher und militärischer Macht praktisch als Über-Regierung des Iran installieren. Selbstverständlich völlig illegal. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil der hoch aggressiven und kartellgesteuerten globalen Kriegs- und Krisenförderung. Die Westmächte erheben die absurde Beschuldigung gegen den Iran, beim Feuerüberfall auf die saudischen Ölanlagen Abkaik und Khurais „hauptverantwortlich“ zu sein. Gleichzeitig wird die afghanische Präsidentschaftswahl ein blutiges Betrugsmanöver, in Israel ist plötzlich durch Wahlmanipulation der eigentlich unterlegene Regierungschef Netanjahu doch wieder mit der Regierungsbildung beauftragt, und in Syrien lässt Washington den Nato-Partner Türkei am ausgestreckten Arm im Abwehrkampf gegen die PKK-nahe YPG verhungern - die gleiche Türkei, die, vermutlich in der Hoffnung, sich Washington irgendwie doch noch gewogen halten zu können, widerrechtlich die syrischen Provinzen Afrin und Idlib besetzt hält. Dies sind nur einige Eckpunkte eines globalen „Krisenmanagements", das greifen soll, wenn die globale Finanzblase nicht mehr zu halten ist - und platzt: Die Völker sollen glauben, Finanz- und nachfolgender Wirtschaftscrash seien die Folge kriegerischer Auseinandersetzungen, an denen eines der wichtigsten Ziele westlicher Attacken, ausgerechnet der friedliche Iran, die Schuld trage. Diese groteske Umkehrung von Ursache und Wirkung erläutert der NM-Bundesvorsitzende Christoph Hörstel detailreich im Gespräch mit Seyed Hedayatollah Schahrokny.

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