Nov 06, 2019 15:15 Europe/Berlin
  • Iran kritisiert Einigung zwischen Jemens Ex-Präsidenten  und Separatisten im Süden

Teheran (ParsToday) - Das iranische Außenministerium hat die jüngst in der saudischen Hauptstadt zwischen Anhängern des jemenitischen Ex-Präsidenten Abd Rabbu Mansour Hadi und den Separatisten im Süden erzielte Einigung als einen Schritt bezeichnet, der nicht zur Lösung der Probleme im Jemen beitragen werde.

Anhänger des  Präsidenten Mansour Hadi  und die von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützten Separatisten im Südjemen haben sich gestern in der saudischen Hauptstadt, Riad, nach monatelangen Kampfhandlungen    auf eine Friedensregelung geeinigt.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Seyyed Abbas Mussawi, erklärte am Mittwoch: Die Einigung in Riad trage lediglich zur Festigung  der Besetzung des Krisenlandes durch Saudi-Arabien und seine Verbündeten im Südjemen bei.

Er bekräftigte, das wachsame jemenitische Volk, das schon immer gegen die Besatzer gekämpft habe, werde es ihren Feinden und bösgewillten nicht erlauben, dass der Süden des Landes unter die Kontrolle ausländischer Kräfte gerate.

Irans Außenamtssprecher riet Saudi-Arabien ferner, wenn die  Saudis mit der Lösung der Probleme im Jemen ernst seien, dann sollten sie auf die Initiative von Mehdi Mashat, dem Vorsitzenden des Obersten Politischen Rates Jemens positiv antworten,  als   Entscheidungen für Gruppen  zu treffen, die keinerlei Befugnis besäßen.

Mussawi betonte die Aufrechterhaltung der Einheit und territorialen Integrität des Jemen und erklärte: „Wie Iran wiederholt betont hat, besteht der erste Schritt zur Lösung der Krise im Jemen darin, den Krieg und das Blutvergießen zu stoppen und die grausame Belagerung des Jemen aufzuheben.“ Der nächste Schritt bestehe darin, Jemen-Jemen-Gespräche zu führen,  um eine Übereinkunft für die politische Zukunft dieses Landes zu erlangen.

 

 

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