Dec 02, 2019 14:41 Europe/Berlin
  • Iran: Amerikaner konnten Irans Ölausfuhr nicht auf Null reduzieren

Teheran (ParsToday) - Die Amerikaner seien trotz des maximalen psychischen und wirtschaftlichen Drucks auf Iran nicht in der Lage, die Rohölexporte auf Null zu bringen, sagte Eshaq Jahangiri, Erster Vizepräsident der Islamischen Republik Iran, und fügte hinzu, dass Iran sein Öl auf andere Weise verkaufe.

"Wir haben unter schwierigen Umständen in den vergangenen 2 Jahren trotz des maximalen Drucks im Psycho- und Wirtschaftskrieg der USA  gegen Iran Widerstand geleistet und sind standhaft gebliebten", so Jahangiri am Montag bei einer Zeremonie anlässlich des Nationalen Exporttages in Teheran. 

Die Amerikaner hätten größtmöglichen Druck auf das Leben des iranischen Volkes ausgeübt, wobei die gegenwärtige Situation zu einer der schwierigsten Situationen seit der Islamischen Revolution geworden sei. Der iranische Vizepräsident fuhr fort: "Es ist fast zwei Jahre her, seit die neue US-Regierung Druck auf das iranische Volk ausübt. Nachdem wir das Atomabkommen [JCPOA] unterzeichneten und Raum für Entwicklung und Wachstum des Landes schafften und Iran entsprechende internationale Koordinationen aufbaute, haben die USA nach Amtsantritt ihres neuen Präsidenten alle Verträge und das Atomabkommen zunichte gemacht und mit ihrem Austritt aus diesem Abkommen einen schweren und beispiellosen Druck auf das iranische Volk ausgeübt".

Jahangiri hob hervor: "Sie haben deutlich und offen erklärt, dass sie den Iranern mit Sanktionen und Drohungen zusätzlichen und erheblichen Druck auferlegen würden. Selbst US-Regierungsvertreter gaben bekannt, dass sie einen großen Wirtschaftskrieg gegen das Volk und die Islamische Republik Iran starten werden".  

Die Erwartung der Amerikaner war laut Jahangiri, dass infolge dieses Wirtschaftskrieges die iranische Wirtschaft zusammenbrechen und aufgrund des schweren Drucks auf die Gesellschaft, Proteste entstehen, die schließlich zum Sturz der Islamischen Republik und sogar zum Zusammenbruch der territorialen Integrität Irans führen würden.

"Iran ist heute in Gefahr. Die Amerikaner, die Saudis und die Zionisten versuchen Iran zu zerschlagen. Der einzige Weg, dies zu vereiteln ist Einheit und Einigkeit, damit wir mit Hilfe von Wirtschaftsaktivisten, Produzenten und engagierten Menschen Bedrohungen in effektive Möglichkeiten umwandeln können.", so der Erste Vizepräsident der Islamischen Republik Iran.

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