Dec 02, 2019 16:22 Europe/Berlin
  • Araghchi: US-Sanktionen haben Willen des iranischen Volkes nicht gebrochen

Tokyo (ParsToday) - Der iranische Vizeaußenminister für politische Angelegenheiten erklärte, dass die Islamische Republik Iran in den vergangenen 40 Jahren unter den schlimmsten US-Sanktionen gestanden habe, aber diese seien unwirksam gewesen und hätten den Willen des iranischen Volkes nicht brechen können.

Abbas Araghchi, der sich derzeit in Japan aufhält, hat am Montag bei einer Sitzung zum Thema "Schlüsselmächte im Nahen Osten und ihre Auswirkungen auf die internationale Sicherheit" in Tokio weiter erklärt: "Der Druck und die Sanktionen der USA gegen Iran sind so alt wie die Islamische Revolution, aber trotzdem ist Iran eines der sichersten und stabilsten Länder in Westasien."

Iran sei ein großes Land in der Region, sagte Araghchi und fügte hinzu: "Die Region Westasien benötigt  mehr denn je Frieden und Sicherheit, und die Länder dieser Region müssen selbst in der Lage sein diese Sicherheit zu gewährleisten."

Der iranische Vizeaußenminister wies auch auf die Krisen der Region hin, wie die IS-Terroristen, den Krieg in Syrien, im Jemen und die Unruhen im Irak und im Libanon und hob hervor: "Diese Krisen werden durch ausländische Einmischungen, wie z.B. der USA, beeinflusst."


Er wies auch auf das Atomabkommen -JCPOA- hin und ergänzte: "Das internationale Atomabkommen war eine politische Win-Win-Vereinbarung, die durch eine konstruktive internationale Übereinkunft erzielt wurde."

Abbas Araghchi ist am frühen Montagmorgen (Ortszeit) in der japanischen Hauptstadt Tokio eingetroffen.

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