Dez 11, 2019 08:24 Europe/Berlin
  • UNO: Es gibt keine Beweise für Beteiligung Irans an Angriffen auf Aramco-Ölanlagen

New York (IRNA/ParsToday) - Die UNO hat die Behauptungen der USA und Saudi-Arabiens über eine Beteiligung Irans an den Angriffen auf die saudi-arabischen Ölanlagen nicht bestätigt.

Die UNO-Inspektoren teilten am Dienstag nach ihrer Rückkehr aus Saudi-Arabien in einem Bericht mit, dass sie keine überzeugenden Beweise dafür gefunden hätten, dass Iran hinter den Angriffen gesteckt habe.

Wie der amerikanische Nachrichtensender Bloomberg berichtete, hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres in seinem Bericht an den UN-Sicherheitsrat mitgeteilt, dass die UNO nicht bestätigen könne, dass die Raketen und Drohnen, die bei den Angriffen auf die saudischen Ölanlagen zum Einsatz kamen, iranischen Ursprungs waren.

Der UN-Generalsekretär fügte der Bloomberg-Meldung zufolge hinzu, dass die UNO noch zusätzliche Informationen über diese Raketen und Drohnen sammele und analysiere, und zu gegebener Zeit darüber berichten werde.

Die Drohneneinheit der jemenitischen Armee und der Volkseinheiten hat am 14. September 2019 mit 10 Drohnen zwei Öl-Anlagen des saudischen Ölkonzerns Aramco in Abqaiq und Khurais angegriffen, woraufhin es zu starken Störungen der saudischen Ölproduktion kam. 

Die Saudis und ihre Verbündeten, wie die USA, behaupteten daraufhin, ohne Beweise zu haben, dass Iran hinter den jemenitischen Drohnenangriffen stecke.

Gestern hat der Leiter der 'Sonderaktionsgruppe gegen Iran' im US-Außenministerium, Brian Hook, neben US-Präsident Donald Trump und US-Außenminister Mike Pompeo, Iran ohne Beweise destruktive Maßnahmen in der Region und Angriffe auf die Aramco-Ölanlagen vorgeworfen. Hook hob hervor, dass die USA die 'Politik des maximalen Drucks auf Iran fortsetzen werden, bis das Verhalten Teherans sich ändere'.

Ziel sei es, Teheran an den Verhandlungstisch zu bringen, so Hook.

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