Jan 17, 2020 11:29 Europe/Berlin
  • US-Medien: Verletzte vom Ain al-Assad Stützpunkt wurden nach Deutschland und Kuwait gebracht

(IRIB-ParsToday) - Die US-Newsplattform 'Defense one' hat einen Bericht entgegen der Behauptungen der US-Regierung bezüglich der Folgen des iranischen Vergeltungsschlages auf den US-Stützpunkt Ain al-Assad im Irak veröffentlicht.

Bei 'Defense one' heißt es, dass Angaben von Verantwortlichen des US-Militärs bzw. des Pentagon zufolge bei dem Angriff auf den US-Stützpunkt im Irak verletzte Soldaten in Militärkrankenhäuser der USA in Kuwait und Deutschland (nach Landstuhl) gebracht wurden.

Auch die Washington Post hatte am Mittwoch erstmals auf mehrere verletzte US-Soldaten durch den iranischen Raketenangriff auf US-Stützpunkte im Irak hingewiesen. Demzufolge sah sich auch die sogenannte Anti-IS-Koalition gezwungen und meldete in einer offiziellen Erklärung am Donnerstagabend, dass 11 US-Soldaten verletzt wurden und noch in stationärer Behandlung seien.

Bisher hatten US-Verantwortungsträger behauptet, dass es beim iranischen Raketen-Vergeltungsschlag auf den Ain al-Assad Stützpunkt im Irak keine Todesopfer oder verletzte US-, Koalitions- oder Vertragskräfte gegeben habe.

Am 3. Januar 2020 haben die terroristischen US-Militärs bei einem Terroranschlag in der Nähe des Bagdader Flughafens General Qassem Soleimani, den Kommandanten der al-Quds Brigade der Islamischen Revolutionsgarden Irans (Sepah) und Abu Mahdi al-Muhandis, den Kommandeur der irakischen Volksmobilmachungskräfte (Hashd al-Shaabi) sowie 8 ihrer Begleiter ermordet. Daraufhin haben die Revolutionsgarden Irans am 8.Januar 2020 mit 13 Raketenabschüssen auf zwei Militärstützpunkte im Irak mit US-Militärs geantwortet.

Vorliegenden Berichten zufolgen wurden viele US-Militärs bei diesen Angriffen getötet oder verletzt. Die vorhandenen medizinischen Einrichtungen waren nicht ausreichend und viele Verletzte wurden mit Hubschraubern in das US-Militärkrankenhaus in Bagdad gebracht.

Der US-Sender CNN, die britische Nachrichtenagentur Reuters und die deutsche Bildzeitung berichteten über entsetzte und erschrockene US-Militärs und die turbulente Lage am Stützpunkt Ain al-Assad in der Nacht des iranischen Raketenangriffs.

 

 

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