Jan 21, 2020 11:50 Europe/Berlin
  • Fortsetzung von US-Feindseligkeiten gegen Iraner

Boston (ParsToday) - US-Verantwortungsträger setzen während sie behaupten die Iraner zu unterstützen, ihre Feindseligkeiten fort, widerrufen gültige Visa für Studenten und verschärfen Einreisebestimmungen.

Am Montagabend versammelten sich am Boston Logan International Airport Demonstranten, um gegen die Inhaftierung eines iranischen Studenten und die Aufhebung seines gültigen Studentenvisums zu protestieren. Dieser iranische Student sollte sein Semester an der Northeastern University beginnen.

Susan Church, Rechtsanwältin für Immigrationsfragen, schrieb auf ihrer persönlichen Internetseite, dass der 24-jährige Student nach seiner Ankunft am Flughafen verhaftet wurde. Dieser Student war zwei Jahre in den USA, bevor er zurückkehrte und ein Studentenvisum beantragte, sein neues Visum betrage ein Jahr. Ihm wurde die Einreise verweigert.

Die amerikanische Rechtsanwältin sagte, sie sei von der Familie des Studenten über die Festnahme informiert worden, aber die US-Einwanderungsbeamten hätten ihr nicht erlaubt mit ihm zu sprechen. Bei ihren Nachforschungen bei der Einwanderungsbehörde habe sie nichts erreichen können. Der Sprecher der Northeastern-Universität habe gesagt, dass die Universität über das Einreiseverbot dieses Studenten informiert sei.

In der Erklärung dieser Universität heißt es: "Wir heißen Tausende internationale Studenten willkommen und unterstützen sie aus verschiedenen Quellen."

Weiter heißt es in dieser Erklärung, die Universität habe sich an die Bundesbeamten gewandt, um mehr über diesen Fall zu erfahren und ihren Studenten bei der Rückkehr an die Hochschule zu unterstützen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass die US-Regierung gegen iranische Studenten vorgeht. Vor Kurzem wurden die Visa für etwa 20 iranische Studenten ohne Begründung annulliert.

Einige Quellen berichten von einem 3-stündigen Verhör eines Iraners mit einer Green Card auf dem J.F.Kennedy-Flughafen in New York. Neben der Untersuchung seines Mobiltelefons und der Erfassung der verfügbaren Daten hätten die Einwanderungsbeamten nach den Gefühlen des Mannes bezüglich der Ermordung von General Soleimani gefragt.

Anfang Januar waren 60 Iraner, die nach Kanada gereist waren, bei ihrer Rückkehr in die USA verhört und festgenommen worden.

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