Jan 22, 2020 13:17 Europe/Berlin
  • Iran kritisiert Verfälschung des Namens des Persischen Golfes durch südkoreanisches Verteidigungsministerium

Teheran (ParsToday/IRNA) - Das iranische Außenministerium hat die Verfälschung des Namens des Persischen Golfes durch das südkoreanische Verteidigungsministerium kritisiert.

Abbas Mousawi, der Sprecher des iranischen Außenministeriums kritisierte am Dienstag den Versuch des südkoreanischen Verteidigungsministeriums, den Namen des Persischen Golfs zu verfälschen. Er schrieb auf seiner Twitter-Seite: "Das südkoreanische Verteidigungsministerium, das nicht einmal den historischen Namen des Persischen Golfs kennt, will in der Region Streitkräfte einsetzen."

Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz der Tatsachen seien die Grundlage der Beziehungen zivilisierten Nationen, ergänzte er.

Bei seiner Pressekonferenz am Montag in Teheran erklärte Mousawi: "Die koreanische Regierung hat uns informiert, einen Teil ihrer Antipiraterie-Flotte in der Region Aden zu Patrouillen in die Straße von Hormus zu schicken, wolle sich aber nicht der US-Koalition im Persischen Golf anschließen. Wir haben dies jedoch als inakzeptabel bezeichnet und sehen es im Einklang mit den amerikanischen Abenteuern sowie nicht im Einklang mit den lanjährigen freundschaftlichen Beziehungen der IR Iran zu Südkorea.

Südkorea entsende für den Schutz des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus einen Zerstörer und rund 300 Soldaten in die strategisch wichtige Meerenge von Hormus. Seoul beteilige sich mit der Entsendung jedoch nicht an der US-Marinemission "International Maritime Security Construct" in der Region, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium am Dienstag mit.

Laut einem Reuters-Bericht erfolgt diese Maßnahme Seouls auf Druck der USA.

Für die Ausweitung des Operationsgebiets des Anti-Piraten-Einsatzes vor Somalia sei kein Beschluss des Parlaments erforderlich, hieß es.

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