Jan 24, 2020 07:18 Europe/Berlin
  • Irans Außenministerium: USA bekennen sich offen zu Staatsterrorismus

Teheran (ParsToday) - Der indirekt angedrohte Terroranschlag auf den neuen Kommandeur der iranischen Al-Quds-Brigaden ist Laut dem Außenministerium in Teheran eine offene Bekenntnis zum Staatsterrorismus.

Leiter der Iran-Gruppe im US-Außenministerium, Brian Hook, hatte am Donnerstag im Interview mit der überregionalen Tageszeitung "Al-Sharq al-Awsat" am Rande des Weltwirtschaftsforums" in Davos, General "Ismail Gha-ani", der neue Kommandeur der Al-Quds-Brigaden", müsse mit dem gleichen Schicksal wie sein Vorgänger rechnen, wenn er den Weg von General Soleimani einschlage.

Der Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran, Seyed-Abbas Mussawi, sagte dazu, die Äußerung von Brook verbreitete und enthülle den gezielten Staatsterrorismus der US-Regierung.

Nach dem zionistischen Regime seien die USA das weltweit zweite Regime, das sich offen und offiziell zum Staatsterrorismus bekenne, unterstrich Mussawi.

Washington kündige offiziell an,  es habe  die Fähigkeiten seiner Regierung und Streitkräfte zur Durchführung terroristischer Handlungen genutzt  und werde dies auch in Zukunft tun, fügte der Sprecher hinzu.

Mussawi bezeichnete  die terroristischen Handlungen der US-Regierung als ein Zeichen von Schwäche, Verzweiflung und Verwirrung  und forderte die Mitglieder der internationalen Gemeinschaft auf, diese Handlungen und den Staatsterrorismus zu verurteilen, denn die  Fortsetzung dieser verbrecherischen Methode  werde früher oder später alle Menschen treffen.

Generalleutnant Qassem Soleimani, Kommandeur der A-Quds-Brigaden der Islamischen Revolutionsgarden, traf am 3. Januar auf offizielle Einladung der irakischen Behörden zusammen in Bagdad ein, wo er gemeinsam mit dem Vize-Kommandeur der irakischen Volksmobilmachung (al-Hashed al-Shaabi), und acht weiteren Personen, Abu Mahdi al-Muhandis, und acht weiteren Personen, bei einem US-Luftangriff ums Leben kamen.

Die gezielten Tötungen von Qassem Soleiman und Abu Mahdi Al-Muhandis waren zweifelsohne ungesetzlich und verletzten die internationalen Menschenrechte: Außerhalb des Kontextes von aktiven Feindseligkeit, ist der Einsatz von Drohnen oder anderen Mitteln zur gezielten Tötung fast niemals legal.

Der irakische Regierungschef Adel Abdul-Mahdi verurteilte  die Tötungen. Sie seien eine offene Aggression, die einen fürchterlichen Krieg auslösen können. Soleimani und al-Muhandis seien die Ikonen des irakischen Siegs über den IS. Die Tötungen seien ein Angriff gegen den Irak und würden die Bedingungen für die Truppenstationierung im Irak verletzen.

 

 

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