Feb 14, 2020 13:01 Europe/Berlin
  • Zeremonien anlässlich des 40.Tages nach Märtyrertod von General Soleimani

Teheran (Press TV) - Tausende Iraner haben an der Zeremonie anlässlich der 40 Tage nach dem Märtyrertod des Kommandeuren der iranischen Revolutionsgraden General Qassem Soleimani und seiner Begleiter in Teheran teilgenommen.

Die Zeremonie fand am Donnerstag statt, an der zahlreiche Menschen sowie hochrangige Regierungs- und Militärbeamte teilnahmen, darunter auch der Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden.

Die terroristischen US-Streitkräfte ermordeten am 3. Januar General Soleimani, der zusammen mit Abu Mahdi al-Muhandis, dem stellvertretenden Leiter der irakischen Volksmobilisierungseinheiten (Al-Haschd Al-Schaabi) und ihren Gefährten in Bagdad eingetroffen waren.

General Soleimani, der als beliebteste Anti-Terror-Militärfigur der Region einen Namen berühmt war, war zu einem offiziellen Besuch in der irakischen Hauptstadt, als der Angriff ausgeübt wurde.

Während der Zeremonie rezitierte der neue Befehlshaber für Quds-Brigaden Esmaeil Qaani einige Teile von dem letzten Testament Soleimanis, in dem er dem iranischen Volk und den Politikern geraten hatte, sich hinter dem Führer der Islamischen Revolution, Ayatollah Ali Khamenei, zu stehen, um die Ziele der Revolution zu verwirklichen.

Brigadegeneral Qaani forderte auch verschiedene politische Fraktionen und Persönlichkeiten auf, sich einig zu sein, um die Pläne der Feinde abzuwehren.

Der Oberkommandant der iranischen Revolutionsgarden Zweisternegeneral Hossein Salami, der Kommandeur der Bodentruppen der iranischen Revolutionsgarde (Sepah) Brigadegeneral Mohammad Pakpour, der Kommandant der Luft- und Raumfahrtabteilung der iranischen Revolutionsgarden (Sepah) Brigadegeneral Amir-Ali Hajizadeh waren auch da anwesend.

Der Oberkommandant der iranischen Revolutionsgarden Zweisternegeneral Hossein Salami

Während der Zeremonie sprach außerdem Zweisternegeneral Salami vor dem Publikum und stellte fest, dass die Maßnahmen des Märtyrerkommandanten der Quds-Brigaden einen US-Plan zur Schaffung eines neuen Nahen Ostens vereitelten.

"Während des Libanonkrieges gegen die Zionisten war er (General Soleimani) direkt auf dem Schlachtfeld präsent. Unter Bedrohung zu leben war seine Kunst. Er stand am Ufer des Mittelmeers, damit die Muslime nicht gefährdet würden. Er hat die Politik der Amerikaner zur Schaffung eines neuen Nahen Ostens vereitelt", sagte General Salami.

Als General Soleimani das Schlachtfeld gegen die Zionisten betrat, kämpften die Palästinenser mit Steinen gegen das Regime, sagte Salami. 

Er wies auf die Unterstützung Soleimanis für die Palästinenser auf und sagte weiter: "Dies hat sie gezwungen, eine Mauer um sich herum zu bauen. General Soleimani hatte Israel eingesperrt".

Iran warnt Israel

Die Reaktion des iranischen Generals bezog sich auf Äußerungen vom Kriegsminister des zionistischen Regimes Naftali Bennet, der damit gedroht hat, gegen Iran in Syrien vorzugehen. Bennet  sagte, Israel werde weiterhin gegen Iran vorgehen, "bis wir unser endgültiges Ziel erreichen, Iran aus Syrien zu vertreiben." "Wir werden weiterhin die iranische Präsenz an unseren Nordgrenzen verhindern", behauptete der Kriegsminister des zionistischen Regimes.

Der iranische Befehlshaber sagte, das amerikanische und das israelische Regime hätten sich wie immer geirrt.

Auch der Brigadegeneral Pakpour sagte bei seiner Rede, die Menschen auf der Welt hätten gut gesehen, "wer und welches Spektrum von Menschen den IS besiegt hat", bemerkte Pakpour.

Ebenfalls am Donnerstag fanden ähnliche Trauerversammlungen in verschiedenen iranischen Städten statt.

Zuvor hatten die Menschen im Irak  eine Zeremonie zum Gedenken an den 40. Tag nach dem Märtyrertod von General Soleiman abgehalten.

Irakische Regierung verurteilte die US-Attentate und forderte den sofortigen Abzug der US-Truppen aus ihrem Land. Nach den Attentaten stimmte das irakische Parlament mit überwältigender Mehrheit für ein Gesetz, das die Vertreibung aller von den USA geführten Streitkräfte aus dem Irak gefordert wurde.

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