Feb 21, 2020 11:09 Europe/Berlin
  • Iran: Amerikanisches Regime hat nichts mit Demokratie zu tun

Teheran (IRIB) - Der Sprecher des Wächterrates der iranischen Verfassung sagte bezüglich der Sanktionierung einiger Wächterratsmitglieder durch Washington, dass das amerikanische Regime mit seinen illegalen Sanktionen und Druckausübungen auf Iran gezeigt habe, dass es nichts mit Demokratie zu tun habe.

Abbas Ali Kadkhodai, der Sprecher des Wächterrates der iranischen Verfassung schrieb am heutigen Freitag auf seiner Twitter-Seite: Das amerikanische Regime wünscht sich für die Region Diktaturen, die sie wie eine Kuh melken können oder die Kinder morden.

Das US-Finanzministerium hat am Donnerstag in Fortsetzung seiner feindlichen Maßnahmen gegen Iran einige Mitglieder des Wächterrates auf seine Sanktionsliste gesetzt. Der Wächterrat gehört zu den Regulierungs-Institutionen der Islamischen Republik Iran und hat die Aufgabe, die Eignung aller Kandidaten bei allen Wahlen im ganzen Land, mit Ausnahme der Kommunalwahlen, festzustellen.

Zuvor hatte der Leiter der anti-iranischen Gruppe im US-Außenministerium, Brian Hook, behauptet, dass die Sieger und Verlierer dieser Wahl in Iran schon vor der Stimmabgabe der Wähler, festgelegt würden.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Abbas Mousavi, hob bezüglich dieser Äußerungen gegen die iranischen Parlamentswahlen hervor, dass sich die iranischen Bürger an derartige paradoxe Äußerungen amerikanischer Verantwortungsträger gewöhnt hätten. Das Engagement der Islamischen Republik Iran bezüglich Wahlen stehe global auf hohem Niveau, insbesondere auch im Vergleich zu den Ländern der Region Westasien. 

Abbas Mousavi wies auf die umfangreichen Beziehungen der US-Regierungen zu Ländern hin, denen selbst die einfachsten Formen von Wahlen fremd sind, hin und fügte hinzu: "Die Äußerungen von amerikanischen Verantwortlichen in Washington bezüglich der Wahlen in Iran werden zu einer Zeit gemacht während die Mehrheit des amerikanischen Volkes aufgrund der unklaren und komplizierten Mechanismen der Präsidentschaftswahlen im eigenen Land, diese ignoriert."

Laut dem iranischen Außenministerium fürchten die USA "die Demokratie im Iran" müssen aber lernen, sie zu respektieren. "Diejenigen, die Sanktionen, wirtschaftlichen Terrorismus und eine Kampagne mit 'maximalem Druck' gegen mehr als 83 Millionen Iraner verhängt haben, ohne ihr Ziel zu erreichen, haben nun die Wahlen in iranischen Wahllokale zum Ziel genommen", so Mousavi, am Freitag. 

Er bemerkte, dass Iran mit "maximalem Widerstand" gegen die USA reagiert habe und sagte, "es sind die Amerikaner, die sich letztendlich dem Willen des iranischen Volkes unterwerfen und lernen werden, mit dieser ehrenwerten und standhaften Nation mit Respekt umzugehen".

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