Feb 28, 2020 09:45 Europe/Berlin
  • Coronavirus: Erste medizinische Hilfsgüter aus China in Iran eingetroffen

Teheran (ParsToday) - Der chinesische Botschafter in Teheran kündigte die Ankunft der ersten Lieferung chinesischer Hilfsgüter zur Bekämpfung des Corona-Virus in den Iran an.

"Chinas erste Fracht ist in Iran angekommen und es werden weitere Hilfsgüter folgen", sagte Chang Hua, der chinesische Botschafter in Teheran, am Freitag auf Twitter und zitierte den Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Wie "Abbas Mussawi", Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran, gestern dazu mitteilte, gehen die Verhandlungen über freiwillige Hilfe aus den  befreundeten Ländern allmählich zu Ende, und die ersten Lieferungen der  Regierung und des Roten Kreuzes Chinas, die etwa 20.000 Corona-Testkits und einige andere Lieferungen umfassen, sollten heute in Iran eintreffen.

Mussawi würdigte die großzügigen Hilfen der chinesischen Regierung und des chinesischen Volkes und fügte hinzu, mehr Details über medizinische Hilfsgüter aus  China und anderen befreundeten Ländern würden noch bekannt gegeben.

Unmittelbar nach der Bestätigung der Ausbreitung des Coronavirus im Iran habe das Außenministerium zusammen mit dem Gesundheitsministerium einen "Stab zur Bekämpfung des Coronavirus" eingerichtet. Dieser Stab beobachte auf der Weltebene alle Einzelheiten im Zusammenhang mit diesem Virus, und beobachte insbesondere medizinischen Bedarf diesbezüglich, so der Sprecher des iranischen Außenministeriums.

Das  Coronavirus  tauchte in China erstmals im Dezember vergangenen Jahres auf. Anfang 2020 wurde es identifiziert. Die ersten Infektionen werden mit einem Fischmarkt in Wuhan in Verbindung gebracht, auf dem auch Wild- und exotische Tiere verkauft wurden.

Zu den Symptomen von Covid-19 zählen Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Manche Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einigen Patienten scheint das Virus zu Atemproblemen und Lungenentzündungen zu führen.

Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette  sowie das Einhalten eines Mindestabstandes von ein bis zwei Metern von krankheitsverdächtigen Personen.

Nach den neuesten Statistiken sind weltweit mehr als 82.000 Menschen mit dem Virus infiziert, von denen mehr als 32.000 erfolgreich behandelt worden und mehr als 2.800 gestorben sind.

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