Mrz 03, 2020 13:20 Europe/Berlin
  • Revolutionsoberhaupt fordert Iraner auf, zur Eindämmung des Coronavirus beizutragen

Teheran (ParsToday) – Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Khamenei, hat alle Iraner aufgefordert, durch die genaue Beachtung der Richtlinien, beim Kampf des Landes gegen die Coronavirus-Epidemie mitzuhelfen.

Ayatollah Ali Khamenei pflanzte am Dienstag anlässlich des Tages der Baumpflanzung und der Woche der natürlichen Ressourcen in Iran zwei Obstbäume und bezeichnete das Pflanzen von Bäumen als einen segensreichen Schritt. Er dankte erneut den Ärzten, Krankenschwestern und dem gesamten medizinischen Personal des Landes für ihre unschätzbare Arbeit und bezeichnete ihre Bemühungen als Dschihad auf dem Wege Gottes.

Das Oberhaupt dankte auch den Familien des medizinischen Personals, die Geduld üben, während ihre Angehörigen rund um die Uhr Anstrengungen unternehmen, um die Krankheit einzudämmen.

Er betonte die Bedeutung der Anweisungen und Richtlinien der Gesundheitsbehörden des Landes zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs und erklärte:

„Diese Anweisungen sollten keineswegs verletzt werden, da Gott uns verpflichtet hat, Verantwortung für unsere eigene Gesundheit und die anderer zu übernehmen. Daher ist alles, was zur Gesundheit der Gesellschaft beiträgt und dazu beiträgt, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, eine Tugend, und im Gegenteil, was auch immer ihre Ausbreitung erleichtert, ist eine Sünde. “

Das Revolutionsoberhaupt riet allen Regierungsapparaten ferner, mit dem Gesundheitsministerium zusammenzuarbeiten, das im Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front steht, und sagte: „Die Streitkräfte und Institutionen, die dem Büro des Revolutionsoberhaupts angeschlossen sind, müssen dies ebenfalls tun.“

Ayatollah Khamenei sagte, "diese Katastrophe ist natürlich nicht sehr groß" und das Land habe bereits größere überwunden. Er beschrieb die Epidemie als "vorübergehend und nicht außergewöhnlich".

„Natürlich will ich das Thema nicht unterschätzen, aber wir sollten es auch nicht zu sehr überspitzen. Dieses Ereignis wird im Land nicht lange verbleiben und es wird vergehen, aber die damit verbundenen Erfahrungen sowie die Bemühungen der Menschen und Institutionen ähneln einer öffentlichen Übung, die als eine Errungenschaft bestehen bleibt. “

Ayatollah Khamenei, der sich auf die wohlwollenden und menschenfreundlichen Handlungen einiger Iraner bezog, wie Spenden und die Verteilung von medizinischen Ausrüstunten, fügte hinzu: "Diese Taten sind sehr gut und mit diesen Errungenschaften wird ein Unglück in Segen und eine Bedrohung in eine Chance verwandelt.“

Er würdigte auch die "Transparenz und Ehrlichkeit" der iranischen Verantwortungsträger im Umgang mit dem Ausbruch des Coronavirus, und dass sie die Bürger über relevante Nachrichten informiert haben. Einige andere Länder, in denen diese Krankheit schwerwiegender und weiter verbreitet ist, hätten diesbezügliche Daten vertuscht.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind bislang 77 Iraner gestorben und 2.336 mit dem Virus infiziert. Die meisten Infektionen wurden in den Städten Teheran, Rasht und Qom gemeldet, in denen das grippeähnliche Virus erstmals im Land auftauchte.

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