Jul 11, 2020 08:26 Europe/Berlin
  • Iran kündigt

Isfahan (ParsToday) - Teheran werde nach Angaben des Sprechers des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran angemessen auf eine mögliche Verlängerung das UN-Waffenembargos unter US-Druck reagieren.

Abbas Mousavi sagte gestern gegenüber Reportern in Isfahan (Zentraliran) unter Bezugnahme auf die anti-iranische Resolution des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde(IAEA), Iran arbeite freiwillig gut mit der Internationalen Atomenergiebehörde zusammen, dies werde aber kein Dauerzustand sein.

Zarif: Iran wird bei Verlängerung des Waffenembargos seine Optionen entschieden nutzen

Mousavi erläuterte den jüngsten Vorfall in einem der Schuppen des Natanz-Anreicherungskomplexes in Zentraliran, die iranischen Sicherheitsbehörden untersuchten alle Details des Vorfalls und wenn sie zu dem Schluss kämen, dass es sich um die Hand ausländischer Agenten handele, würden sie dies definitiv bekannt geben. Wenn dies tatsächlich geschehen sei, werde es Folgen haben, unterstrich der Sprecher.

Der Außenamtssprecher der Islamischen Republik sagte auch über die rechtliche Weiterverfolgung des Falles der Ermordung von General Qassem Soleimani, dem Kommandeur der Quds-Brigaden des Islamischen Revolution, im Außenministerium sei ein Sonderstab eingerichtet worden, dem unter anderem Vertreter aus der Justizbehörde angehörten.

Er fügte hinzu: "Die Iraner haben im Laufe der Geschichte immer nach Frieden gesucht und dies anhand des Verhaltens und der Ideen von General Qassem Soleimani, dem Kommandeur der Quds-Brigaden der Islamischen Revolutionsgarde, veranschaulicht, der auf seiner letzten Mission für Frieden und Versöhnung in der Region nach Bagdad gereist war.

Über den Rückzug der US-Amerikaner aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagte der iranische Außenamtssprecher, die USA hätten sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump aus einer Reihe von internationalen Organisationen, Gremien, Abkommen und Verträgen zurückgezogen und damit Chaos verursacht.

Während die Menschen auf der Welt mit der Coronakrise konfrontiert seien, gehe der Rückzug der Vereinigten Staaten aus der Weltgesundheitsorganisation in Richtung Gesundheits-, und Medizin-Terrorismus.

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