Aug 04, 2020 09:07 Europe/Berlin
  • Iran entschlossen für Bildung einer parlamentarischen Freundschaftsgruppe mit Türkei

Teheran/Ankara (ParsToday/IRNA) - Der iranische Parlamentsvorsitzende Mohammad Bagher Ghalibaf sagte, dass Iran entschlossen sei schnellstmöglich eine parlamentarische Freundschaftsgruppe mit der Türkei zu bilden, um die parlamentarische Zusammenarbeit zu entwickeln und zu stärken.

Bei einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Mustafa Şentop am Montag brachte er unter Hinweis auf die Vorbereitungen für die Bildung einer parlamentarischen Freundschaftsgruppe mit der Türkei im islamisch-iranischen Parlament die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Beziehungen beider Länder bei internationalen und regionalen Versammlungen ausgeweitet werden und insbesondere die bilateralen Kooperationen beim Astana-Prozess für die Lösung der Syrienkrise fortgesetzt werden.

Ghalibaf sagte auch, dass durch die Corona-Pandemie die Wirtschaftsbeziehungen der Länder gelitten haben und ergänzte: "Unter der Einhaltung der Hygienemaßnahmen müssen wir die Handelsbeziehungen mehr denn je stärken und Verlusten von Unternehmen und Händlern auf beiden Seiten vorbeugen."

Der iranische Parlamentspräsident begrüßte auch die Stärkung der allseitigen Zusammenarbeit  zwischen Teheran und Ankara und fügte hinzu: "Trotz der illegalen US-Sanktionen sind unsere Behandlungs- und Gesundheitskonzepte erfolgreich umgesetzt worden, und die Islamische Republik ist bereit, diese Erfahrungen an die Türkei weiterzugeben."

Der türkische Parlamentspräsident wies ebenso auf die Notwendigkeit des Ausbaus der allseitigen Beziehungen mit Iran hin und erklärte: "Nachbarschaft, kulturelle Nähe und freundschaftliche Beziehungen zwischen den Menschen beider Länder unterstreichen die Notwendigkeit, die Beziehungen zwischen beiden Ländern auf hoher Ebene auszubauen, und in dieser Hinsicht stehen die Präsidenten unserer beiden Länder in engem Kontakt."

Mustafa Şentop verurteilte die anti-iranischen Sanktionen der USA und fügte hinzu: "Washington hat trotz der Corona-Pandemie den Umfang seiner harten Sanktionen gegen einige Länder, wie die Islamische Republik Iran, erweitert. Die Türkei hat sich gegen diese Sanktionen ausgesprochen, und dies auch in allen internationalen Gremien bekannt gegeben."

 

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