Sep 27, 2020 03:52 Europe/Berlin
  • Irans Präsident: US-Militärpräsenz schadet Sicherheit und Stabilität in der Region

Teheran (ParsToday) - Die Anwesenheit amerikanischer Truppen im Irak, in Afghanistan und in den südlichen Ländern des Persischen Golfs ist nach Ansicht des Präsidenten der Islamischen Republik Iran zum Nachteil der regionalen Sicherheit und Stabilität.

Bei einem Treffen mit dem irakischen Außenminister Foaud Hussain am Samstag in Teheran betonte Hassan Rohani, dass es die Pflicht jedes Landes sei, zu versuchen, die Vereinigten Staaten aus der Region herauszuholen. Der Iran betrachtet das, was das irakische Parlament in dieser Hinsicht gebilligt hat, als positiven Schritt, fügte Rohani hinzu.

Irans Präsident fuhr fort, dass der Iran mit der Regierung und dem irakischen Volk zusammen sei, um die Einheit und den Zusammenhalt des Irak zu fördern.

Rohani erinnerte daran, dass  Iran  das irakische Volk und die Rechtsstaatlichkeit zu verschiedenen Zeiten immer unterstützt habe und  das beste Beispiel dafür sei, wie er dem irakischen Volk und der irakischen Regierung bei den Terroranschlägen von IS-Terrormiliz in diesem Land geholfen habe.

In Bezug auf die Notwendigkeit, die Beziehungen zwischen Teheran und Bagdad in verschiedenen politischen, kulturellen und insbesondere wirtschaftlichen Bereichen zu entwickeln und zu vertiefen, betonte der iranische Präsident  die rasche Umsetzung des Iran-Irak-Abkommens.

Rohani äußerte ferner die Hoffnung, dass der Besuch des irakischen Außenministers in Teheran zur Umsetzung von Abkommen zwischen den beiden Ländern führen werde, und erklärte,  die iranische Nation und Regierung betrachteten den Irak als Freund.

Der irakische Außenminister Hussain  dankte dabei  dem Iran auch für seine Unterstützung der irakischen Regierung und  Bevölkerung zu verschiedenen Zeiten und bezeichnete  die Weichenstellung  für die Umsetzung der Abkommen zwischen den beiden Ländern, einschließlich der Grenzzusammenarbeit, des Verkehrs sowie der Vorbereitung des Flusses „Arvand“ auf die Entwicklung der Handelszusammenarbeit und des Handels zwischen den beiden Ländern als Ziele seiner Iran-Reise.

Fouad Hussain betonte auch die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen Teheran und Bagdad im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich auszubauen.

 

 

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