Sep 29, 2020 13:25 Europe/Berlin
  • Zarif: Feige und bösartige USA töteten IS-Feind Nr. 1

Teheran (Press TV) - Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif sagte, die USA hätten behauptet, die IS-Terrormiliz besiegt zu haben, während das "feige und bösartige" Washington in Wirklichkeit den "Feind Nummer 1" dieser Terrorgruppe, nämlich General Qassem Soleimani - ermordet habe.

"Sie behaupten, Sie hätten den IS eliminiert. Jedoch haben sie den Feind Nummer 1 des IS in einer erbärmlichen Tat und mit äußerster Bestialität ermordet", sagte Zarif am Montag in Teheran vor den Familien der Mitarbeiter des Außenministeriums, die während des vom Ausland unterstützten Irak-Krieges (1980 bis 1988) gegen Iran zu Märtyrern geworden waren.

Washington und seine Verbündeten sind unter dem Vorwand der Bekämpfung der Terrorgruppen im Irak und in Syrien präsent, während sie überhaupt keine Fortschritte im Kampf gegen die Terroristen gemacht haben.

"Sie sind feige und bösartig", sagte Zarif und bezog sich auf die USA. Er fügte hinzu: "Sie haben es nicht geschafft, das iranische Volk in die Knie zu zwingen". Weiter hob er hervor, das iranische Volk stütze sich auf eine "tiefgreifende Kultur der Selbstaufgabe und des Martyriums". Es ist diese Kultur, die den Menschen seit der Islamischen Revolution 1979 geholfen hat, dem Druck und der Aggression von außen zu widerstehen, auch während des Irak-Krieges, den die westlichen und regionalen Länder gegen Iran unterstützten, bemerkte der iranische Außenminister.

"Alle haben Maßnahmen gegen Iran ergriffen, und das tun sie immer noch, aber es ist die Kultur der Aufopferung und des Martyriums, die dieses Volk gestützt hat", so Zarif weiter.

Iran: Härtere Rache erwartet Mörder von General Soleimani

Am 3. Januar 2020 wurde General Qassem Soleimani, der Kommandeur der Al-Quds Brigade der islamisch-iranischen Revolutionsgarden bei seinem Eintreffen zu einem offiziellen Besuch im Irak, zusammen mit dem Kommandeur der irakischen Volksmobilmachungskräfte Abu Mahdi al Muhandis sowie weiteren Begleitern, durch einen Luftangriff der terroristischen US-Invasionskräfte in der Nähe des Flughafens von Bagdad ermordet. Pentagon-Angaben zufolge hat US-Präsident Donald Trump den Befehl zu diesem Terroranschlag gegeben.

Am 8. Januar 2020 antworteten die iranischen Revolutionsgarden auf dieses terroristische Verbrechen mit mehr als 10 Raketenabschüssen auf den US-Stützpunkt Ayn al-Assad im Irak.

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