Oct 18, 2020 13:19 Europe/Berlin
  • Rohani: Regierung vereitelte ominöse US-Verschwörung zum Zerfall Irans

Teheran (ParsToday/PressTV) - Präsident Hassan Rohani sagt, die iranische Regierung habe es durch ihre kalkulierte Planung geschafft, einen von den Vereinigten Staaten ausgearbeiteten Plan zur Auflösung des Landes zu vereiteln.

"Obwohl unmenschliche und illegale US-Sanktionen die Deviseneinnahmen des Landes reduziert haben ... hat die Regierung mehr als 2,5 Jahre nach den Sanktionen die Verwirklichung des bedrohlichen US-Angebots verhindert, dass das Land auseinander fällt", sagte Rohani am Sonntag auf einem Treffen des Stabes zur wirtschaftspolitischen Koordinierung der Regierung in Teheran.

Neben dem Wirtschaftskrieg hätten die Feinde der Islamischen Republik speziell darin investiert, das Land von innen zu spalten, fügte er hinzu. Der Präsident unterstrich auch die Notwendigkeit, dass die iranischen Behörden angesichts der Verschwörungen der Feinde wachsam bleiben.

Er forderte ferner alle Beamten und Aktivisten auf, Differenzen und Streitigkeiten zu vermeiden, und forderte sie auf, "eine ruhige und politische Rationalität aufrechtzuerhalten und nicht zuzulassen, dass einige wenige Menschen mit fraktionellen und kurzfristigen Motiven den Weg für die Erfüllung der bedrohlichen Träume der Missgönner des Landes ebnen."

Iran unterliegt seit 2018 einer Reihe von Sanktionen, die von den USA verhängt wurden, als Präsident Donald Trump Washington aus dem Atomabkommen (JCPOA) von 2015 zurückzog. Die USA haben die sogenannte Maximaldruckkampagne ausgelöst und die iranische Nation mit den „härtesten“ restriktiven Maßnahmen zum Ziel genommen, um sie in die Knie zu zwingen, blieben jedoch erfolglos.

Im September versäumte es die Trump-Regierung, den sogenannten Snapback-Mechanismus des JCPOA auszulösen, das darauf abzielte, alle UN-Sanktionen gegen Iran wieder einzuführen.

Die Mitgliedstaaten des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UNSC) - einschließlich der verbleibenden Unterzeichner des Iran-Abkommens - stellten Washingtons Argumentation in Frage, dass es immer noch ein Teilnehmerstaat des JCPOA sei.