Oct 22, 2020 14:42 Europe/Berlin
  • Iran testet Luftverteidigungssystem Bavar-373 am 2. Tag der Übungen

Teheran (ParsToday/PressTV) - Das im Inland entwickelte iranische Luftverteidigungsraketensystem Bavar-373 wurde am zweiten Tag der großangelegten Luftübungen des Landes zum ersten Mal getestet und zerstörte erfolgreich die festgelegten Ziele.

Der Donnerstag war der zweite Tag der Übungen mit dem Codenamen Modafe'an-e Aseman-e Velayat 99 (Verteidiger des Velayat-Himmels 99), die in einem Gebiet durchgeführt wurden, das mehr als die Hälfte des Landes abdeckt.

Luftverteidigungsabteilungen der iranischen Armee und der islamischen Revolutionsgarden (Sepah) nehmen an den gemeinsamen Luftmanövern teil.

Während seiner ersten Präsenz bei einem militärischen Manöver feuerte das Luftverteidigungssystem Bavar-373 Boden-Luft-Raketen auf entfernte Ziele ab und eliminierte diese erfolgreich.

Bavar-373 - das im August 2019 enthüllt wurde - ist ein mobiles Raketenabwehrsystem, das eingehende feindliche Ziele abfangen und zerstören soll. Das System verwendet Raketen mit einer maximalen Reichweite von 300 Kilometern.

Das System kann bis zu 300 Ziele gleichzeitig erkennen, 60 Ziele gleichzeitig verfolgen und sechs Ziele gleichzeitig angreifen.

Bavar 373 verfügt über zwei Such- und Abfangradare, die elektronischer Kriegsführung und elektromagnetischen Bomben standhalten können. Darüber hinaus können die Radargeräte Anti-Strahlungs-Raketen (ARM) erkennen, mit denen Luftverteidigungen angegriffen werden.

Der zweite Brigadegeneral Abbas Faradschpour, der Sprecher der Manöver, lobte die Durchbrüche des Landes bei der Entwicklung modernster Raketenabwehrsysteme und warnte die Feinde vor jeglicher Aggression.

"Heute wissen unsere Feinde, dass sie im Falle einer Aggression, auch einer kleinen, gegen den Luftraum unseres Landes einem riesigen Feuer seitens der Verteidigungssysteme der Armee und der Sepah ausgesetzt sein werden", sagte er.

Iran: Gemeinsames Luftverteidigungsmanöver von Armee und Sepah

Am ersten Tag der Übungen trainierten die teilnehmenden Truppen eine breite Palette elektronischer Kriegstaktiken.

Die Manöver umfassen verschiedene Arten von selbstgebauten Raketen, Radarsystemen, Aufklärungs-, elektronischen Kriegs- und Kommunikationssystemen sowie ein optisches Überwachungsnetzwerk.

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