Oct 24, 2020 08:39 Europe/Berlin
  • Iranische Streitkräfte warnen ehemalige Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan

Teheran (ParsToday/IRNA) - Teheran werde laut einem Sprecher der iranischen Streitkräfte keine Fehler oder Drohungen an seinen Grenzen zu Armenien und der Republik Aserbaidschan tolerieren und auf Aggressionen oder Drohungen reagieren.

Brigadegeneral Abolfazl Shekarchi sagte gestern in Teheran, militärische Auseinandersetzungen zwischen der Republik Aserbaidschan und Armenien um die Region Berg-Karabach und die Nichteinhaltung der internationalen Regeln für gute Nachbarschaft und Kriegsmaterial an den Grenzen eines Drittlandes hätten zum Abfeuern und Einschlagen von Mörsergranaten in die Gebiete der Islamischen Republik Iran geführt.

Die Sicherheit der Grenzgebiete und der iranischen Bevölkerung sei unsere rote Linie, und in dieser Hinsicht erinnerten wir beide Länder daran, auf Brandstiftung und dem Unheil von Ausländern zu achten. Lösen Sie Ihre Probleme friedlich und im Dialog und gefährden Sie nicht die territorialen Grenzen des Iran sowie die Sicherheit und das Wohlergehen des iranischen Volkes, indem Sie bei ihren militärischen Operationen nachlässig handeln, sagte der Sprecher an die Adresse der Militärverantwortlichen in Eriwan und Baku.

Brigadegeneral Abolfazl Shekarchi erklärte, die gute Nachbarschaft und Geduld des islamischen Iran mit den Ländern Aserbaidschan und Armenien dürften nicht missbraucht werden; "beträten Sie nicht die roten Linien des Iran", sonst werde es definitiv zu Bedauern führen, hieß es dazu weiter.

Auseinandersetzung in Berg-Karabach: Mehr als 70 Raketen treffen iranisches Grenzgebiet

Die Republik Aserbaidschan und Armenien haben Streitigkeiten über die Region Berg-Karabach, und am 27. September begann eine neue Runde von Zusammenstößen, bei denen eine Reihe von Kräften auf beiden Seiten getötet oder verwundet wurden.

Seit Beginn des Konflikts in der Region Berg-Karabach haben Dutzende von Mörsergranaten und Raketen die iranischen Grenzdörfer getroffen und den Grenzbewohnern Schaden zugefügt.

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