Nov 14, 2020 07:36 Europe/Berlin
  • Transitweg von Iran nach Armenien und Aserbaidschan wird sich nicht ändern

Teheran (ParsToday) - Der stellvertretende iranische Außenminister hat Behauptungen wie das Abschneiden der iranischen Grenze zu Armenien, die Errichtung eines Korridors innerhalb Armeniens oder sogar innerhalb des Iran und die Änderung der Geopolitik der Region zurückgewiesen.

In einem Interview mit IRNA am Freitag sagte Abbas Araghchi: "Solche Nachrichten basieren nicht auf der Realität und werden mit speziellen politischen und Propagandazwecken unterbreitet."

Er sagte, die iranischen Transitrouten nach Armenien oder in die Republik Aserbaidschan würden sich nicht ändern.

Der Vizeaußenminister der Islamischen Republik Iran fügte hinzu, dass im Waffenstillstandsabkommen von Berg-Karabach die Errichtung eines Straßenkorridors bzw. einer Transitroute innerhalb Armeniens von Nachitschewan zum aserbaidschanischen Festland, deren Sicherheit durch die Russische Föderation gewährleistet werde,  festgelegt sei. Die genaue Route stehe noch nicht fest.

"Dies sei keine neue Idee, und ihr Konzept hat eine lange Geschichte. Wenn sie umgesetzt werde, würden die iranischen Transitwege nach Armenien oder in die Republik Aserbaidschan nicht geändert", sagte Araghchi.

Tags