Nov 26, 2020 11:48 Europe/Berlin
  • Iran: USA plündern Öl und Eigentum des syrischen Volkes

New York (IRNA/ParsToday) - Der ständige Vertreter Irans bei der UNO hat die US-Präsenz in Syrien als illegal bezeichnet.

Durch die Besetzung einiger Teile Syriens unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung unterstützen US-Soldaten Terrorgruppen wie die Al-Nusra-Front (Tahrir al-Sham) und plündern das Öl und Eigentum des syrischen Volkes, sagte Majid Takht-Ravanchi am Mittwoch in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu Syrien.

Takht-Ravanchi sprach sich für vollen Respekt vor der Souveränität Syriens aus und forderte den Abzug aller Truppen aus diesem Land, die sich ohne Genehmigung der syrischen Regierung dort aufhalten.

Der ständige Vertreter Irans bei der UNO verurteilte zudem die Angriffe des zionistischen Regimes auf Syrien und bezeichnete die Besetzung der Golanhöhen durch dieses Regime als illegal. Der provokative Besuch von US-Außenminister Mike Pompeo in dieser Region wurde laut Takht-Ravanchi im Rahmen der Legitimierung der Annexion über die besetzten Gebiete durchgeführt.

"Die Golanhöhen sind und werden ein Teil Syriens bleiben", hob der iranische Vertreter bei der UNO hervor.

Takht-Ravanchi betonte die Notwendigkeit, den Kampf gegen die Terroristen in Syrien fortzusetzen, um die Wurzel ihrer Bedrohung zu beseitigen. Er forderte zudem die Ablehnung aller separatistischen Bemühungen in Syrien.

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Er verurteilte ferner die einseitigen Sanktionen gegen Syrien und bezeichnete sie als illegal, unmenschlich und gescheitert.

Durch einseitige Sanktionen gegen Damaskus wollen einige Länder die Syrien-Krise in die Länge ziehen und dem Volk ihren Willen aufzwingen, erklärte der iranische Vertreter bei der UNO.

Während das syrische Volk wegen den Auseinandersetzungen und die Ausbreitung des Coronavirus stark unter Druck sei, erhöhten die einseitigen US-Sanktionen gegen Syrien das Leid der Syrer, hieß es weiter.

Der iranische Vertreter bei der UNO begrüßte außerdem die Bemühungen um die politische Lösung der Syrien-Krise und sagte, die Länder sollten gleichzeitig den Wiederaufbau Syriens und die Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat unterstützen.

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