Nov 28, 2020 10:40 Europe/Berlin
  • Terroranschlag auf iranischen Atomwissenschaftler wird international verurteilt

Teheran (IRNA/ParsToday) - Der Terroranschlag auf den iranischen Atomwissenschaftler Mohsen Fakhrizadeh hat in vielen Ländern und bei islamischen Gruppen Reaktionen ausgelöst.

Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza hat in seiner Erklärung auf Spanisch die Ermordung des iranischen Atomwissenschaftlers scharf verurteilt.

Die UN-Sonderberichterstatterin Agnès Callamard bezeichnete diesen Terroranschlag als eine außerhalb Irans geplante, gezielte und feige Ermordung und schrieb auf Twitter, einem Menschen in Friedenszeiten das Leben zu nehmen, sei ein klarer Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen.

Die libanesische Hisbollah verurteilte den Terroranschlag auf den Leiter der Forschungs- und Innovationsorganisation des iranischen Verteidigungsministeriums und kondolierte dem iranischen Volk aus diesem Anlass. Der stellvertretende Generalsekretär der Hisbollah Sheikh Naim Qassem sagte am Freitag in einem Interview mit dem Nachrichtensender Al-Menar, dieses Verbrechen sei ein Teil des Kampfes gegen Iran, die Region und Palästina.

Die jemenitische Ansarollah-Bewegung sprach sich für das Recht der Islamischen Republik Iran auf eine Antwort für die Drahtzieher sowie Attentäter des Terroranschlags aus.

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Auch der Außenminister der Regierung der nationalen Rettung Jemens Hisham Sharaf reagierte auf die Ermordung des iranischen Atomwissenschaftlers und sagte, der Terroranschlag sei von den Mitgliedern der Achse des Bösen geplant worden, angeführt vom zionistischen Regime, das die Weiterentwicklung der iranischen Wissenschafts- und Verteidigungsmacht fürchtet.

Die Islamisch-Palästinensische Widerstandsbewegung Hamas verurteilte ebenfalls den Terroranschlag. Dieses Attentat hänge mit den ständigen Drohungen der Vereinigten Staaten und des zionistischen Regimes gegen die Islamische Republik Iran zusammen, um dem Land und der Islamischen Ummah den Zugang zu den Instrumenten des wissenschaftlichen Fortschritts und der wissenschaftlichen Macht zu entziehen.

Die palästinensische Widerstandsbewegung Islamischer Dschihad bezeichnete dieses Verbrechen als einen feigen Terroranschlag und beschrieb es zudem als einen Versuch, den wissenschaftlichen Fortschritt der islamischen Welt im Allgemeinen und der Islamischen Republik Iran im Besonderen zu verhindern.

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Die Islamische Dawa-Partei im Irak teilte in einer Erklärung mit, dieser bösartige Angriff zeige die Panik und Angst der Drahtzieher und Täter dieses Verbrechens, die mehr Angst vor den kreativen Köpfen hätten als vor tödlichen Waffen.

Auch der Rat der islamischen Organisationen Malaysias verurteilte in einer Erklärung den Terroranschlag auf den iranischen Wissenschaftler.

Die türkischen und pakistanischen Medien berichteten in diesem Zusammenhang auch ausführlich.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres forderte lediglich alle Seiten auf, eine Eskalation der Spannungen zu verhindern, anstatt das Verbrechen zu verurteilen!

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