Jan 13, 2021 08:07 Europe/Berlin
  • Iran: Islamische Republik hat klare Erfolgsbilanz beim Kampf gegen al-Kaida und IS

Teheran (ParsToday) - Das iranische Außenministerium hat erklärt, dass die Islamische Republik Iran, die selbst seit vielen Jahren Opfer des Staatsterrorismus der USA und der von ihr unterstützten Gruppen ist, eine klare Erfolgsbilanz beim Kampf gegen die terroristischen Organisationen al-Kaida und IS habe.

Said Khatibzadeh, der Sprecher des iranischen Außenministeriums, hat am Dienstag auf die haltlosen Behauptungen des US-Außenministers bezüglich Verbindungen Irans zur al-Kaida geantwortet: "Die Wiederholung der Anschuldigungen und die Vorlage falscher Dokumente unter der Überschrift der 'Offenlegung vertraulicher Informationen' durch US-Außenminister Mike Pompeo, in der verbliebenen Woche der Rebellenherrschaft der Trump-Regierung, ist ein Zeichen ihrer Verzweiflung und Hilflosigkeit und des Scheiterns ihrer Politik des maximalen Drucks auf Iran.

Khatibzadeh erinnerte daran, dass Pompeo schon einmal während seiner Amtszeit als CIA-Chef Iran eine Verbindung zur Al-Kaida vorgeworfen hat, und zwar durch Erpressung und falsche Propaganda, um die Last der Verantwortung und des Drucks auf US-Verbündete abzuwenden, denen die Unterstützung der al-Kaida, welcher die Verantwortung für die Angriffe am 11. September vorgeworfen werden. Aber bis zum Ende der Trump-Regierung seien diese selbst erfundenen Märchen für die Weltöffentlichkeit nicht glaubwürdig geworden.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums betonte, dass die Institutionen der Islamischen Republik Iran im Laufe der Jahre angemessen auf diese Art von Hollywood-Projektionen und -Szenarien reagiert haben: "Diese Seite des extremistischen Spektrums  der Amerikaner wird ihnen nicht bei ihrer Sucht helfen, Sanktionen zu verhängen oder Spannungen zu erzeugen."

"Pompeos falsche und lächerliche Behauptungen über Iran sind nichts Neues", sagte Alireza Miryousefi, der Sprecher der ständigen Vertretung Irans bei den Vereinten Nationen, gestern (Dienstag) gegenüber Newsweek.

Er fügte hinzu, dass die USA und ihre Verbündeten für die Bedingungen verantwortlich seien, unter denen sich solche terroristischen Gruppen in der Region entwickeln konnten. "Es ist eine weit bekannte Tatsache, dass Iran der Feind extremistischer Terroristengruppen ist und der Gründer von al-Kaida und viele seiner Anhänger ist Amerikas engster Verbündeter in Westasien", so Miryousefi weiter.

Die al-Kaida-Terroristenorganisation wurde in den 1980er Jahren von Osama bin Laden, einem saudischen Staatsbürger, gegründet. Die Terroristengruppe wurde mit Unterstützung der CIA (US Central Intelligence Agency) gegründet, um sich der ehemaligen Sowjetunion in Afghanistan entgegen zu stellen.

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