Mrz 02, 2021 08:33 Europe/Berlin
  • Teheran und Wien diskutieren neueste Entwicklungen des JCPOA

Teheran/Wien (ParsToday) - Die vierte Runde politischer Konsultationen zwischen Iran und Österreich fand am Montag in Anwesenheit von Abbas Araghchi, stellvertretender iranischer Außenminister, und Peter Launsky-Tieffenthal, Generalsekretär im österreichischen Außenministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, statt.

Bei diesem Treffen haben beide Seiten die historischen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihren Ländern hervorgehoben und die neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Atomabkommen -JCPOA- eingehend diskutiert.

Seyed Abbas Araghchi betrachtete die umfassende Aufhebung der illegalen und erdrückenden Sanktionen als grundlegende Voraussetzung für die vollständige Rückkehr Irans zur Erfüllung seiner Verpflichtungen.

Der stellvertretende iranische Außenminister kritisierte nachdrücklich die ineffektiven Maßnahmen der europäischen Parteien bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen und sagte, jeglicher Versuch, im Gouverneursrat der Internationalen Atomenergieorganisation, IAEA, eine Resolution zu verabschieden, sei nicht nur unkonstruktiv sondern bedrohe auch die mit Diplomatie geschaffene Atmosphäre, insbesondere nach dem  jüngsten Abkommen zwischen Iran und der IAEA. 

Der Generalsekretär im österreichischen Außenministerium, Peter Launsky-Tieffenthal begrüßte das jüngste Abkommen während des Besuchs des Generaldirektors der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, in Teheran und bezeichnete es als diplomatische Gelegenheit.

Launsky gab die Bereitschaft Österreichs bekannt, zur Stärkung der Diplomatie in dieser Richtung beizutragen.

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