Apr 21, 2021 11:52 Europe/Berlin
  • US-Außenministerium: Maximaldruck hat sich als falsch erwiesen

Washington (IRNA/ParsToday) - Das US-Außenministerium kritisierte die Strategie der vorherigen Regierung, um ein sogenanntes besseres Abkommen mit Iran zu erzielen, und sagte, es habe sich erwiesen, dass die Kampagne des maximalen Drucks der falsche Weg gewesen sei.

Der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Washington, dass die Gespräche Washingtons über die Rückkehr der USA zum Atomabkommen -JCPOA - nicht einfach und nicht schnell zu absolvieren seien.

Auf die Frage nach den aktuellen Wiener Gesprächen sagte Price: "Iran und die USA haben ein gemeinsames Ziel, nämlich die gegenseitige Rückkehr zur Einhaltung des JCPOA."

Er fügte hinzu: "Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir in einem diplomatischen Prozess konstruktiv zusammen." Die Verhandlungen seien  nützlich und hätten Fortschritte gemacht, so der Außenministeriumssprechter der USA. Er ergänzte: "Denken Sie jedoch daran, dass noch ein langer Weg vor uns liegt."

Ned Price erklärte weiter: "Dadurch, dass die Gespräche indirekt geführt werden, sind sie schwieriger." Man begrüße die Schaffung einer dritten Expertengruppe, wie in der Erklärung der Gemeinsamen JCPOA-Kommission angegeben worden sei.

Der US-Gesandte für Iran, Robert Malley, sei verantwortlich für das US-Verhandlungsteam, und seine Aufgabe sei es, die Schritte Irans und der USA zu koordinieren, die für ein gegenseitiges Engagement unternommen werden müssen.

Außenministeriumssprecher Ned Price sagte außerdem: "Der Plan und Vorschlag, den Präsident Biden auf den Tisch legte, lautet Aktion gegen Aktion. Dieser Plan ist bis heute gültig. Wir handeln nicht einseitig und machen keine einseitigen Zugeständnisse.

Die fünfte Runde der 18. Sitzung der Gemeinsamen JCPOA-Kommission fand am Dienstag in Wien statt, die Gespräche sollen nächste Woche fortgesetzt werden.

Abbas Araghchi, der Leiter der iranischen Delegation, bekräftigte die Grundsätze und Positionen der Islamischen Republik Iran in Bezug auf den  JCPOA und den Weg, den die Verhandlungen einschlagen sollten, und bewertete den gegenwärtigen Verlauf der Gespräche trotz der bestehenden Schwierigkeiten und Herausforderungen als vorwärtsgerichtet. Araghchi hob hervor, dass die iranische Delegation die Gespräche beenden werde, wenn die Verhandlungen sich in Richtung überzogener Forderungen,  Zeitverschwendung und unlogischer Wortwechsel bewegten.

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