Jun 22, 2021 09:00 Europe/Berlin
  • Raisi: Es gibt kein Treffen mit Biden

Teheran (ParsToday) - Der neu gewählte iranische Präsident Ebrahim Raisi sagte, dass er nicht bereit sei sich mit US-Präsident Joe Biden zu treffen.

In seiner ersten Pressekonferenz als neu  gewählter iranischer Präsident antwortete Ebrahim Raisi am Montag auf die Frage eines Reporters, ob er bereit sei, sich nach der Aufhebung der US-Sanktionen mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten zu treffen, mit einem Wort: "Nein."

Die Frage, wie wichtig ihm das JCPOA-Abkommen und dessen  Wiederbelebung sei und welche Botschaft er für die USA und Europa habe beantwortete er folgendermaßen: "Die USA und die europäischen Länder sollten sich ansehen, wie sie gegen den JCPOA vorgegangen sind, die Amerikaner haben diesen Vertrag verletzt und die Europäer sind ihren Verpflichtungen aus diesem Abkommen nicht nachgekommen."

"Ich betone gegenüber den USA, dass sie alle Sanktionen im Rahmen des JCPOA hätten aufheben müssen und das haben Sie nicht gemacht. Tun Sie es! Meine Botschaft an die Europäer ist, dass sie nicht unter dem Druck und der Politik der Ameirkaner stehen dürfen: Tun Sie das, wofür Sie sich beim JCPOA stark engagieren."

Der neu gewählte iranische Präsident sagte auch: "Die Forderung des iranischen Volkes besteht darin, dass Sie (USA und Europäer) zu Ihren Verpflichtungen zurückkehren, und es fordert die Volksregierung auf, seine Rechte zu erfüllen, und wir werden dieser Forderung nach den Rechten des Volkes nachgehen."

Raisi betonte: "Die Außenpolitik unserer Regierung beginnt nicht beim JCPOA und wird sich nicht auf dieses Abkommen beschränken."

"Wir sehen die Interaktion mit der ganzen Welt und mit allen Ländern der Welt als eine umfangreiche Möglichkeit, und wir werden eine ausgewogene Außenpolitik verfolgen, und bei Verhandlungen wird sicherlich jede Verhandlung unterstützt, die unsere nationalen Interessen garantiert", fügte er hinzu.

Außerdem hob Ebrahim Raisi hervor: "Wir sind zuversichtlich, dass sich durch das Vertrauen auf Gott und das Vertrauen auf die Kapazitäten des iranischen Volkes und die üppige Arbeitskraft, sowie insbesondere auch die Jugend und die wertvollen Reserven des Landes, die Situation zugunsten der Menschen ändern wird."

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