Jun 23, 2021 09:48 Europe/Berlin
  • Press TV: Amerikanischer Medienterror ist wirkungslos

Teheran (ParsToday) - Nach der Sperrung der Internetseite des englischsprachigen Nachrichtensenders Press TV durch die USA bezeichnete das Netzwerk den amerikanischen Medienterrorismus als wirkungslos.

Die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit von Press TV gab heute (Mittwoch) bekannt, dass die Website dieses Netzwerks weiterhin unter der iranischen Domain "ir"  betrieben und ihre Seiten über die Adresse Press TV.ir (presstv.ir) den Benutzern zugänglich sein wird.

Dem Bericht zufolge hat das US-Bundesamt für Ermittlungen, also das FBI (Federal Bureau of Investigation), in einem unerwarteten Schritt den Zugang zur Website des Fernsehsenders Press TV über die .com-Domain gesperrt.

Dies sei nicht das erste Mal, dass die USA Press TV mit medienterroristischen Maßnahmen ins Visier nehmen, hieß es von Press TV weiter.

Der Vorsitzende des Obersten Politischen Rates im Jemen sagte in Reaktion auf die Blockierung der Internetseiten von Widerstandsgruppen durch die USA, dass die US-Aktion mit der Blockierung des Zugangs zum Fernsehsender Al-Masirah und zu einigen iranischen, libanesischen und irakischen Kanälen, die Angst der USA vor diesen Medien zeige.

"Freie Netzwerke haben die USA erschreckt, obwohl die Regierung immer die Freiheit und ihre Erhaltung für sich in Anspruch nimmt", twitterte Mohammad Ali al-Houthi am heutigen Mittwoch.

Das US-Justizministerium gab am Dienstagabend eine Erklärung heraus, in der es hieß, dass 33 Webseiten der Islamischen Rundfunk und Fernsehunion (IRTVU) und drei Webseiten, die zur Kata'ib Hezbollah im Irak gehören, unter dem Vorwand "Verstoß gegen US-Sanktionen" gesperrt wurden.

Das US-Justizministerium begründete sein rechtswidriges Vorgehen in einer auf seiner offiziellen Webseite veröffentlichten Erklärung wie folgt:

Laut Gerichtsbeschlüssen haben die Vereinigten Staaten 33 Webseiten gesperrt, die von der Islamischen Radio- und Fernsehunion Irans (IRTVU) verwendet werden, und drei Webseiten, die von der Kata'ib Hezbollah im Irak betrieben werden, aufgrund von Verstößen gegen die US-Sanktionen.

Am 22. Oktober 2020 hat das US-Office of Foreign Assets Control (OFAC) die Islamische Radio- und Fernsehunion Irans (IRTVU) als Special Classified Entity (SDN) bezeichnet, weil diese im Besitz der Quds-Kräfte der Islamischen Revolutionsgarden ist oder von diesen kontrolliert wird. 

Wenn eine Institution als "SDN" klassifiziert wird, wird ihr der Zugriff auf die Website und die Web-Domain-Dienste ohne Zustimmung des OFAC in den Vereinigten Staaten verweigert.

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