Jun 28, 2021 10:45 Europe/Berlin
  • Revolutionsoberhaupt kritisiert Westen für die Aufnahme von Terroristen

Teheran (ParsToday) – Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, hat bestimmte westliche Länder dafür gerügt, dass sie sich in sichere Häfen für Terroristen verwandelt haben, während sie ihren Anspruch, sich für die Menschenrechte einzusetzen, fortsetzten.

Die Mitglieder der Terror-Organisation Mojahedin-e-Khalq- (Munafeghin/MKO), die ihre Morde gestanden haben, gehen in Frankreich und anderen europäischen Ländern frei herum, sagte Ayatollah Khamenei am Montag bei einem Treffen mit dem Leiter und Mitarbeitern der iranischen Justiz.

Mit Hinweis darauf, dass die Täter des Terroranschlags vom 28. Juli 1981 etwa 70 prominente Persönlichkeiten getötet und damit ein großes Verbrechen gegen das iranische Volk begangen haben, sagte das  Revolutionsoberhaupt: „Die Mörder, die dieses Verbrechen und diese abscheuliche Tat selbst gestanden haben, bewegen sich und leben heute frei in denselben Ländern, die sich als Verfechter der Menschenrechte ausgeben.“

Ayatollah Khamenei fügte hinzu: "Frankreich und andere europäische Regierungen schämen sich nicht, Menschenrechte einzufordern, während sie selbst Terroristen unterstützen und ihnen eine Tribüne geben, selbst in ihren Nationalversammlungen."

Am Jahrestag des Märtyrertodes von Ayatollah Dr. Beheshti und seinen Gefährten und anlässlich der Woche der Justiz trafen sich der Leiter und die Mitarbeiter der iranischen Justiz mit dem Oberhaupt der Islamischen Revolution.

Bei dem Terroranschlag vom 28. Juni 1981 fanden Dr. Mohammad Hosseini Beheshti, der Leiter des Obersten Gerichtshofs Irans, und 72 Amtsträger der damaligen Regierung durch den Bombenanschlag der Munafeghin den Märtyrertod.

Nach diesem Terrorakt wurde die Woche vom 21. bis 27. Juni in der Islamischen Republik Iran zur Woche der Justiz ernannt.

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