Oct 14, 2021 16:44 Europe/Berlin
  • Iran warnt UN-Sicherheitsrat vor jeglicher „Abenteuersuche“ Israels angesichts seiner steigenden Bedrohungen

Teheran (ParsToday/PressTV) - Iran hat dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wegen einer starken Zunahme der israelischen Drohungen gegen das Land geschrieben und vor jeglicher „Fehlkalkulation“ oder „militärischen Abenteuerlust“ des Regimes gegen die Islamische Republik, einschließlich ihres Atomprogramms, gewarnt.

Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Majid Takht-Ravanchi, warnte am Mittwoch in einem Brief an den derzeitigen Präsidenten des Sicherheitsrats, dass die Häufigkeit und Schwere der provokativen und abenteuerlichen Drohungen des Regimes in den letzten Monaten stetig zugenommen und ein alarmierendes Niveau erreicht hätten.

Solche eklatanten systematischen Drohungen gegen eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen seien ein grober Verstoß gegen das Völkerrecht, insbesondere gegen Artikel 2 (4) der Charta der Vereinten Nationen, fügte er hinzu.

Als Beispiel verwies der Diplomat auf die jüngsten Kommentare des israelischen Militärchefs Aviv Kochavi, der Anfang dieses Monats gesagt hatte, das Regime befinde sich in ständigen Vorbereitungen für einen Angriff auf das iranische Atomprogramm.

Kochav hatte gedroht: „Die Operationspläne gegen das iranische Nuklearprogramm werden sich weiterentwickeln und verbessern“, und „die Operationen zur Zerstörung der iranischen Fähigkeiten werden in jeder Arena und zu jeder Zeit fortgesetzt“.

Die Tatsache, dass das Regime von Tel Aviv weiterhin versuche, "die Möglichkeiten Irans zu zerstören", beweise ohne Zweifel, dass es in der Vergangenheit für Terroranschläge gegen das friedliche Atomprogramm Irans verantwortlich gewesen sei, sagte Takht-Ravanchi.

Angesichts der unheilvollen Vergangenheit der destabilisierenden Praktiken des israelischen Regimes in der Region und seiner verdeckten Operationen gegen das iranische Atomprogramm sei es notwendig, dem Regime entgegenzuwirken und all seine Drohungen und sein störendes Verhalten zu stoppen, fügte der Spitzendiplomat hinzu.

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