Oct 22, 2021 15:47 Europe/Berlin
  • Mit Aufrufen zur Einheit veranstaltet Teheran das erste Freitagsgebet seit 20 Monaten

Teheran (ParsToday/PressTV) - Anlässlich des ersten Freitagsgebets in der iranischen Hauptstadt Teheran seit 20 Monaten riefen Redner zur Einheit verschiedener islamischer Glaubensrichtungen auf und bezeichneten sie als „die stärkste Waffe in unseren Händen“.

Vor der Hauptpredigt des Freitagsgebets sprach Scheich Ghazi Yusuf Hanina, Vorsitzender der Versammlung der muslimischen Gelehrten Libanon, gerichtet an die Gläubigen und dankte dem Oberhaupt der Islamischen Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei für die Unterstützung des libanesischen Volkes im Kampf gegen die Takfiri-Terroristen sowie dem israelischen Regime und die Vereinigten Staaten.

Er sagte, religiöse Differenzen dürften nicht die Ursache für Zwietracht unter Muslimen sein.

Unter Hinweis auf die Woche der Islamischen Einheit sagte Scheich Yusuf Hanina, dass der verstorbene Gründer der Islamischen Revolution, Imam Khomeini, die Geburt des Propheten Mohammed (PBUH) zu diesem Anlass gewählt habe, um Einheit unter allen Muslimen zu schaffen.

Die Woche der Islamischen Einheit bezieht sich auf eine Zeremonie, die jedes Jahr sowohl von Sunniten als auch von Schiiten abgehalten wird. Es betrifft das Datum des Geburtstages des Propheten Mohammed (s.a.), für den es zwei Überlieferungen gibt, nämlich eine von Sunniten und eine andere von Schiiten.

In diesem Jahr fiel die Veranstaltung mit den ersten Freitagsgebet in Teheran seit dem Ausbruch der Krankheit COVID-19 im ganzen Land Anfang 2020 zusammen.

„Eine der Herausforderungen der muslimischen Welt ist die Notwendigkeit, Einheit bei der Einnahme von Positionen und unter den Menschen zu schaffen“, sagte Scheich Yusuf Hanina den Gläubigen und betonte, dass „die stärkste Waffe in unseren Händen die Einheit aller Muslime ist“.

Der libanesische Geistliche deutete auf Verschwörungen hin, die von den Feinden des Islam, insbesondere den USA und Israel, ausgeheckt werden, um Zwietracht in der muslimischen Gemeinschaft zu säen, und sagte, die Muslime müssten sich vereinen, um interne und externe Feinde bekämpfen zu können.

Er sagte, die USA, Zionisten und Munafiqeen (Heuchler) hätten vergeblich versucht, im Libanon religiöse Zwietracht zu säen, und fügte hinzu, dass „vom Norden bis zum Süden des Libanon jeder versucht hat, das Feuer der Aufruhr und Spaltung zu löschen“.

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