May 19, 2022 12:50 Europe/Berlin
  • Iran arbeitet an Produktion von zu 60 % angereichertem Brennstoff

Teheran (ParsToday/Press TV) - Der Leiter der iranischen Atomenergieorganisation hat erklärt, die Islamische Republik arbeite nun daran, nuklearen Brennstoff mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent herzustellen.

"Die Bemühungen der Feinde bei der Sabotage des Nukleartechnologie-Sektors haben ihn zur Frontlinie gemacht. Unsere Wissenschaftler richteten sich auf Befehl des Revolutionsführers auf", sagte Mohammad Eslami am Mittwoch in Teheran.

"Sie (die Feinde) haben auf die Produktion von zu 20 Prozent angereichertem Brennstoff reagiert, die von Teherans Forschungsreaktor benötigt wurde, und heute produzieren wir nicht nur Brennstoff mit einem Reinheitsgrad von 20 Prozent, sondern wir arbeiten auch daran, Brennstoff mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent zu produzieren", erklärte Eslami.

Er wies auch auf die entscheidende Produktion von Radiopharmazeutika hin und sagte, das Land bewege sich nun auf den Einsatz der Nuklearmedizin in der Plasmatherapie zu.

Er sah außerdem die Rolle von schwerem Wasser als "sehr wichtig" an. Die Feinde versuchen laut Eslami, die Verwendung von schwerem Wasser durch Iran zu verbieten, indem sie Teheran beschuldigen, Atomwaffen herzustellen.

Ohne die Strategien des Revolutionsführers Ayatollah Seyyed Ali Khamenei wären wir nicht in die Nukleartechnologie eingestiegen und hätten keine Fortschritte darin gemacht, hob er hervor.

Eslami erkl'rte weiter: "Die Entwicklungspläne des Landes müssen ohne Unterbrechung umgesetzt werden, und die Bemühungen der Wissenschaftler und der Jugend müssen für die großen Ziele des Landes aufgewendet werden, und wir müssen die Schwierigkeiten ertragen, um den Gipfel zu erreichen".

Er sagte auch, Wissenschaft und Technologie seien das Feld der Ermächtigung. Internationale Organisationen hätten aber in den letzten Jahren versucht, die Bereiche Luft- und Raumfahrt, Nukleartechnologie, Informationstechnologie, Biotechnologie und Nanotechnologie zu einem exklusiven Avantgarde-Bereich für einige ausgewählte Länder zu machen und durch die Schaffung von Hindernissen andere, wie Iran, daran zu hindern, sie zu erreichen.

Nach einem Angriff auf Natanz im Jahr 2021 teilte Iran der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit, eine 60-prozentige Urananreicherung zu starten, die unterschiedliche Anwendungen hat, von denen eine für die Herstellung von Radiopharmazeutika bestimmt ist.