Sep 28, 2022 08:43 Europe/Berlin
  • Amir-Abdollahian: Iran ist kein Ort an dem jeder einen Putsch oder eine bunte Revolution machen kann

New York (ParsToday) - Außenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte gerichtet an die amerikanischen Verantwortungsträger, dass es in Iran keine wichtigen Neuigkeiten gebe und es werde keinen Regimewechsel geben.

In einem Interview mit dem US-Sender American National Radio (NPR) antwortete Amir-Abdollahian auf eine Frage zum Tod der jungen Iranerin Mahsa Amini: „Derartige Vorfälle passieren auf der ganzen Welt, darunter Dutzende Fälle pro Jahr in Amerika, England und anderen Ländern."

Der iranische Außenminister erklärte weiter: "Seit Beginn dieses Vorfalls hat der iranische Präsident die Angelegenheit aufmerksam verfolgt und mit der Familie von Frau Amini gesprochen. Die Justiz geht dem Thema ernsthaft nach."

Amir-Abdollahian stellte klar, dass die Menschen rein gefühlsmäßig in den ersten Stunden dieses Vorfalls ihren Protest friedlich zum Ausdruck gebracht hätten, aber das Thema sei erledigt und alle warteten auf die Ergebnisse der juristischen Untersuchungen.

Der Leiter des diplomatischen Dienstes fragte: "Warum sollen  Satellitensender, die von London aus kontrolliert werden, sich einmischen oder amerikanische Verantwortungsträger provozierende Äußerungen machen und sich einmischen? Einige dieser Netzwerke ermutigen die Menschen offen zu Aufständen, Brandstiftungen und Tötungen."

Außenminister Amir-Abdollahian fügte hinzu, dass die terroristischen Munafiqin, die 17.000 Iraner getötet haben, von den USA und einigen europäischen Ländern angestachelt werden und ihre Agenten nach Iran schicken.

"Es gibt einen Unterschied zwischen Protest, Störung und Chaos; In Iran wird auf die Forderungen der Menschen geachtet, aber diejenigen, die randalieren wollen und unter ausländischem Einfluss stehen, werden nach unseren Gesetzen behandelt", sagte er weiter.

Bezüglich der Verhandlungen zur Aufhebung der anti-iranischen Sanktionen hob er hervor, dass in Wien insgesamt positive und zukunftsweisende Gespräche geführt worden seien, und viele Botschaften mit der amerikanischen Seite ausgetauscht wurden.

Der Leiter des diplomatischen Dienstes Irans erklärte: "Die Amerikaner haben bei den verbliebenen Fragen einen Text vorgelegt, der viele Zweideutigkeiten enthält, und die Islamische Republik Iran sagte dem Koordinator der Europäischen Union, dass der Text deutlich, klar und stark sein müsse."

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