Feb 02, 2017 09:36 Europe/Berlin
  • US-Einreiseverbot beinhaltet nicht vier Gruppen von Irakern

Bagdad (IRNA/ParsToday) - Die Entscheidung des neuen US-Präsidenten, Donald Trump, für Einreiseverbot der Bürger aus sieben muslimischen Ländern betrifft nach Angaben vom US-Botschafter in Bagdad nicht die irakischen Politiker, Diplomaten, Geschäftsmänner und Wirtschaftsaktivisten.

"Der US-Botschafter in Bagdad, Douglas A. Silliman, sagte bei einem Treffen mit dem irakischen Minister für Planung Slman al-Dschamili, dass Trump diese Entscheidung für die Sicherheitszwecke traf und diese nur die Touristen beinhaltet", teilte das irakische Ministerium für Planung am Mittwochabend in einer Erklärung mit.

Er brachte außerdem das Interesse seines Landes am Ausbau bilateraler Beziehungen sowie an der Unterstützung Iraks im Kampf gegen den Terrorismus zum Ausdruck.

Laut dieser Erklärung sagte al-Dschamili bei diesem Treffen: Diese Entscheidung steht im Widerspruch zu den Interessen beider Länder und belastet die Beziehungen.

Dies ist der erste Rückzug Washingtons von der Entscheidung Trumps. Der US-Präsident unterzeichnete letzte Woche ein Dekret , nach dem die Visa-Vergabe an Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern, darunter Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien,  für 90 Tage untersagt wird. 

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