Jul 29, 2018 18:20 Europe/Berlin
  • Abbas: Tel Avivs Maßnahmen gegen Al-Aqsa-Moschee sind nicht länger  ertragbar

Ramallah (IRIB) - Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde hat die Maßnahmen Israels gegen die Al-Aqsa-Moschee in al-Quds (Jerusalem) als unerträglich bezeichnet.

"Diese Schritte  sind nicht länger  ertragbar und man muss ernsthaft dagegen Widerstand leisten", sagte Mahmud Abbas am Sonntag in einer Sitzung des Exekutivkomitees der Fatah-Bewegung in Ramallah.

Der jüngste Beschluss des israelischen Parlaments(Knesset)  zum " jüdischen Staat", der dem palästinensischen Volk das  Selbstbestimmungsrecht nimmt, ist inakzeptabel, unterstrich Abbas. Er fügte hinzu: " Dagegen werden wir   in Palästina und auch bei der UNO  erforderliche Schritte unternehmen."

Dem diskriminierenden Gesetz "Nationalstaat für Juden" zufolge gehören die besetzten palästinensischen Gebiete  einzig und allein den Zionisten.  

Über den "Jahrhundert-Deal" des US-Präsidenten für Palästina sagte Abbas: Wir lehnten diesen Deal ab. Unserer Meinung nach ist  der Plan  vom Tisch und wir werden nicht darauf achten."

Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde beschrieb die Reise einer palästinensischen Delegation nach Damaskus als erfolgreich und erklärte: Während dieses Besuchs wurde über die Lage der Palästinenser im Flüchtlingslager Jarmuk  gesprochen. Man habe sich darauf geeinigt, dass die palästinensische Autonomiebehörde gemeinsam mit den Vertretern der UNO und den syrischen Brüdern  am Wiederaufbau dieses Flüchtlingslagers  teilnimmt.