Oct 21, 2019 18:50 Europe/Berlin
  • Türkei bestreitet Einsatz chemischer Waffen in Syrien

Ankara (ParsToday/IRNA) - Der türkische Verteidigungsminister bestritt Berichte über den Einsatz von "chemischen Waffen und Phosphorbomben" gegen kurdische Gruppen in Nordsyrien.

Am Montag behauptete Hulusi Akar, die türkische Armee habe bei ihrer Operation in Nordost-Syrien, die sie als "Friedensquelle" bezeichnet, keine verbotenen Waffen eingesetzt und solche überhaupt nicht in ihrem Arsenal und auf ihrer Liste.

In Bezug auf die jüngsten Entwicklungen der Militäroffensive dieses Landes in Syrien sagte der türkische Verteidigungsminister, die Türkei werde niemals zulassen, dass ihre Grenzen bedroht werden.

Hulusi Akari hob hervor, dass die Türkei nicht auf das Territorium anderer Länder aus sei und die territoriale Integrität aller Nachbarländer, insbesondere Syriens, respektiere. Er behauptete weiter, dass den syrischen Zivilisten bei militärischen Angriffen keine Schäden zugefügt würden, und dass Ankara nur darauf abziele, Kurden zu bekämpfen, die mit der türkischen Regierung verfeindet seien.

Nach dem Einmarsch der türkischen Armee in Syrien (9.Oktober 2019) im Rahmen der sogenannten Operation "Friedensquelle", in die Gebiete von al-Raqqa und al-Hasakah im Nordosten Syriens, verbreitete sich im Internet eine Meldung über den Einsatz von "chemischen Waffen und Phosphorbomben" bei der türkischen Militäraggression.

 

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