Nov 23, 2019 10:29 Europe/Berlin
  • Bashar al-Jafari: Die USA haben syrische Ölquellen besetzt

New York (ParsToday/Al-Alam) - Nach Angaben des ständigen Vertreters Syriens bei den Vereinten Nationen haben die USA die syrischen Ölquellen besetzt und plündern die Einnahmen des syrischen Volkes während der UN-Sicherheitsrat schweigt.

Bashar al-Jafari verurteilte die US-Besatzung und den Diebstahl syrischen Öls auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Freitag und hob hervor, der Krieg gegen Syrien würde erst enden, wenn die ausländische Unterstützung für den Terrorismus gestoppt würde.

Syrische Ölfelder unter US-Besatzung

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, gab kürzlich bekannt, dass die Vereinigten Staaten in einem rechtswidrigen Schritt mehr als 30 Millionen US-Dollar pro Monat aus den Ölfeldern im Nordosten Syriens fördern. Zuvor schon gab es Berichte über eine militärische Zusammenarbeit der USA mit der Terroristengruppe IS beim Schmuggel von syrischem Öl.

Etwa 2 Prozent der syrischen Ölreserven befinden sich in der östlichen Region des Euphrat. Dieses Gebiet wurde früher von den IS kontrolliert und steht derzeit unter der Kontrolle der US-Streitkräfte.

 

US-Militärkonvoi trifft in Syrien an

Ein von den USA angeführter Truppenkonvoi marschierte durch den al-Waleed-Übergang zwischen dem Irak und Syrien in die Provinz al-Hasaka im Nordosten Syriens ein. Dieser Militärkonvoi besteht aus elf Fahrzeugen, darunter einem Tanker und einem Lastwagen, berichtete die offizielle syrische Nachrichtenagentur (SANA).

Einmarsch von US-Militärkonvois in Syrien

Der Einmarsch dieses US-Militärkonvois in Syrien erfolgt, obwohl der US-Präsident Donald Trump zuvor behauptet hatte, dass die US-Truppen Syrien verlassen würden. Einige Tage später gab er im Widerspruch zu seinen früheren Äußerungen an, dass einige US-Truppen "zur Wahrung des Öls" in Syrien bleiben werden.

Die Militärpräsenz der Vereinigten Staaten in Syrien, erfolgt unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung, obwohl laut dem US-Präsident Washington selbst eine wesentliche Rolle bei der Entstehung terroristischer Gruppen, wie den IS, spielt. Offiziellen US-Berichten zufolge wurden den Terroristen in Syrien bislang Waffen und Ausrüstung im Wert von Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt.

Die US-Präsenz erfolgt ohne Erlaubnis von Damaskus und syrische Beamte haben wiederholt die US-Aktivitäten in Syrien als Besatzung bezeichnet.

Die Krise in Syrien begann 2011 mit der Aggression terroristischer Gruppen, die von Saudi-Arabien, den USA und ihren Verbündeten unterstützt werden, um die Gleichungen der Region zugunsten des zionistischen Regimes zu ändern.

 

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