Nov 23, 2019 14:55 Europe/Berlin
  • 71000 kranke Menschen im Jemen gestorben

Sanaa (ParsToday) - Im Jemen sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Sanaa mindestens 71000 Kranke Menschen wegen der durch die saudisch-geführte Kriegsallianz verhängten Blockade gestorben.

In einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung des jemenitischen Gesundheitsministeriums hieß es dazu, seit dem Beginn der Aggression der saudisch-geführten Kriegsallianz im März 2015 seien rund 43000 kranke Menschen gestorben, weil sie  keine Möglichkeit hätten, für die medizinische Behandlung ins Ausland zu gehen.

Der Erklärung zufolge seien auch 28000 krebskranke wegen der Blockade ihres Landes sowie Medikamentenknappheit und fehlender medusischer Ausrüstung gestorben.

Der UNO-Vizegeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Mark Lowcock, teilte mit, dass der Jemen  vor der schlimmsten humanitären Katastrophe der Geschichte stehe.

Seit Beginn der Invasion der von Saudi-Arabien angeführten Kriegsallianz  hat sich die Situation im Jemen laut Angaben der Organisation Aktion gegen den Hunger" zur größten humanitären Krise der Welt entwickelt. 22 Millionen Menschen – das entspricht 2/3 der Bevölkerung – sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 8,4 Millionen Menschen akut vom Hungertod bedroht. Krieg, die verheerende Cholera-Epidemie und Hunger führen zu unermesslicher Not.  Lebensmittel sind unerschwinglich teuer geworden. Die Preise für alltägliche Dinge wie Nahrung, Wasser und Benzin sind um 600 Prozent gestiegen.

 

 

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