Nov 30, 2019 08:49 Europe/Berlin
  • Syrien fordert Untersuchungen über Fälschung des Berichts über chemische Angriffe in Duma

New York (ParsToday/ IRNA) - Der Ständige Vertreter Syriens bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) forderte dieses internationale Gremium am Freitag auf, die Manipulation des Berichts eines Ermittlungsteams über den Einsatz chemischer Waffen in der syrischen Region Duma zu untersuchen.

Bassam Sabbagh äußerte sich auf der 24. Jahreskonferenz der Mitgliedsstaaten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Den Haag (Niederlande) besorgt über Nachrichten, die eine Manipulation des Berichts dieser Organisation bezüglich des Einsatzes chemischer Waffen in der syrischen Region Duma meldeten.

Bassam Sabbagh - Ständige Vertreter Syriens bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW)

Sabbagh sagte, der Vorwurf über dem Einsatz chemischer Waffen in Duma sei ein Vorwand für die brutale US-, französische und britische Invasion in Syrien gewesen. Er forderte die Organisation auf, eine Anhörung mit den Mitgliedern des an der Duma-Untersuchung beteiligten Teams abzuhalten um deren Bericht über den angeblichen chemischen Angriff in dieser Stadt zu überprüfen.

Die britische Tageszeitung „The Daily Mail“ gab kürzlich bekannt, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen habe versucht, durch die Manipulation des Duma-Berichts, den Angriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens auf Syrien zu ermöglichen. In einem Bericht vom Februar 2019 behauptete die OPCW, Syrien hätte im April 2018 in Duma Chlorgas eingesetzt.

Nur eine Woche nach dem haltlosen Vorwurf, die syrische Regierung hätte einen Chemieangriff auf das Gebiet Duma in Ost-Ghuta verübt, feuerten die Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien am 14. April 2018, mehr als 100 Raketen auf verschiedene Gebiete Syriens ab. Dieser Angriff erfolgte unmittelbar nach der vollständigen Befreiung  Ost-Ghutas aus der Hand der Terroristen.

Zuvor hatten die Vereinigten Staaten am 7. April 2017, unter dem Vorwand eines chemischen Angriffs auf Khan Sheikhun südlich von Idlib in Nordsyrien, einen Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt al-Shairat in der syrischen Provinz Homs gestartet.

Haltlose Berichte über den Einsatz von chemischen Waffen durch Damaskus waren schon immer ein Vorwand für Militärinterventionen und Angriffe der USA und ihren Verbündeten auf syrisches Territorium, und für die Bombardierung der militärischen und wirtschaftlichen Infrastruktur dieses Landes.

Die USA und ihre Verbündeten sind zutiefst besorgt über die Niederlage der Terroristen in Syrien.

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